Fußverkehr, Verkehrssicherheit, Verkehrsplanung
Landesverband Saarland

Gemeinde Riegelsberg will sichere Schulwege

In Riegelsberg besteht dringender Handlungsbedarf! Die jüngsten Schulweg-Begehungen und Elternumfragen – angestoßen von den VCD-Vertretern Ronald Maltha und Peter Thomas – zeigen deutlich: Die aktuelle Verkehrssituation gefährdet täglich Kinder auf ihrem Weg zur Schule.

Der VCD Saarland begrüßt ausdrücklich den gemeinsamen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, SPD und FDP zur Umsetzung der Schulwegesicherheitskonzepte an vier Riegelsberger Schulen.

Vorarbeit der Schulen – fachlich begleitet vom VCD
Unter fachlicher Begleitung des VCD wurden Ende 2024 und Anfang 2025 an der Ellerschule, der Lindenschule, der Leonardo-da-Vinci-Gemeinschaftsschule sowie – in Eigeninitiative der Eltern – an der Grundschule Pflugscheid zahlreiche Gefahrenstellen systematisch erfasst. Zu den zentralen Problemen gehören: 

  • Parkende Autos auf Gehwegen,
  • ungesicherte Querungsbereiche,
  • fehlende Beschilderung und
  • zu hohe Geschwindigkeiten 

Lösungen für mehr Sicherheit
Nach der Bestandsaufnahme wurden unter Federführung des VCD auch Lösungen erarbeitet, die kostengünstig sind und sich schnell umsetzen lassen. Dazu gehören: 

  • sichere „Kiss-and-Ride“-Zonen,
  • neue Zebrastreifen und auffällige rote Fahrbahnmarkierungen,
  • Halteverbote vor den Schulen,
  • Verkehrsberuhigung, etwas durch Einbahnstraßen oder Schrittgeschwindigkeit
  • der Einsatz von Schülerlotsen und weitere Vorschläge. 

Auch „Tempo 30“ vor Schulen – ein wichtiger Baustein für mehr Sicherheit – kann seit der StVO-Novelle 2024 endlich von den Kommunen unbürokratisch angeordnet werden.

Alle Schulkonferenzen bestätigen einstimmig die vorgeschlagenen Maßnahmen und fordern deren zeitnahe Umsetzung.

 

Gemeinde bringt es auf den Weg
Diese Vorschläge wurden in den Gemeinderat eingebracht und als „Schulwege-Sicherungskonzept“ auch beschlossen. 
Nun sollen die Maßnahmen geprüft und zeitnah umgesetzt werden.

Der VCD Saarland begrüßt, dass Gemeinderat und Verwaltung die Maßnahmen ohne Verzögerung auf den Weg bringen wollen.
Denn sichere Schulwege sind weit mehr als ein Verwaltungsakt: Sie ermöglichen Kindern mehr Selbstständigkeit, reduzieren das morgendliche Verkehrschaos vor den Schulen und machen den Ort insgesamt lebenswerter. 
Jetzt gilt es, den breiten Rückhalt aus Schulen, Elternschaft und Politik zu nutzen – und sichtbare Verbesserungen schnell Wirklichkeit werden zu lassen.

 

Öffentliche Aufmerksamkeit
Ein solcher Beschluss ist wegweisend und fand darum 
viel öffentliche Aufmerksamkeit, z.B.:

 

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