VCD Saarland Nachrichten http://saarland.vcd.org en-gb VCD Saarland Tue, 15 Sep 2026 22:39:20 +0200 Tue, 15 Sep 2026 22:39:20 +0200 TYPO3 EXT:news news-21624 Mon, 14 Sep 2026 18:18:25 +0200 Gleise abreißen oder Zukunft sichern? /startseite/detail/gleise-abreissen-oder-zukunft-sichern

Worum geht es bei der Ostertalbahn?

Die Strecke:
Die Ostertalbahn verbindet Ottweiler mit Schwarzerden und ist rund 21 Kilometer lang.

Die aktuelle Situation:
Der Landkreis St. Wendel hat 2026 beschlossen, den Pachtvertrag zu kündigen und ein Stilllegungsverfahren einzuleiten. Damit ist der Fortbestand der Strecke gefährdet.

Was fährt heute dort?
Die Arbeitsgemeinschaft Ostertalbahn (AkO) betreibt seit 2002 Museumsfahrten. Die Strecke ist damit ein wichtiges Stück Eisenbahngeschichte und touristische Attraktion im Ostertal.

Warum soll die Strecke aufgegeben werden?
Der Landkreis verweist insbesondere auf den Zustand der Infrastruktur und künftig möglicherweise notwendige, erhebliche Investitionen.

Warum wehrt sich die AkO dagegen?
Sie sieht in der Strecke eine wichtige Infrastruktur für die Zukunft – für Tourismus, möglichen Personenverkehr und Güterverkehr – und warnt davor, eine einmal abgebaute Bahnstrecke unwiederbringlich zu verlieren.

Was sagt der VCD?
Der VCD sieht die Ostertalbahn nicht nur als Museumsbahn, sondern als Zukunftsreserve für klimafreundliche Mobilität und Güterverkehr. Besonders die mögliche Bedeutung der Schienenanbindung für den Industriestandort Schwarzerden sollte aus unserer Sicht in die Entscheidung einbezogen werden.

Die entscheidende Frage:
Wollen wir vorhandene Schieneninfrastruktur heute abbauen – oder die Möglichkeit offenhalten, sie morgen für Personen- und Güterverkehr zu nutzen?


 

Ostertalbahn: Stilllegen oder Zukunft offenhalten?

Die Ostertalbahn steht vor dem Aus. 
Der Landkreis St. Wendel hat im Juni 2026 beschlossen, den Pachtvertrag zum Jahresende zu kündigen und ein Stilllegungsverfahren einzuleiten. Im August wurde dieses Verfahren offiziell gestartet. Damit droht einer rund 21 Kilometer langen Bahnstrecke das Ende, die seit mehr als 25 Jahren vom Landkreis erhalten und betrieben wird.

Touristenmagnet
Heute wird die Strecke vor allem von der Arbeitsgemeinschaft Ostertalbahn (AkO) für Museumsfahrten genutzt. Seit 2002 fahren dort historische Züge durch das Ostertal. Die Bahn ist damit nicht nur ein Stück Eisenbahngeschichte, sondern auch ein touristisches Angebot und inzwischen die einzige noch betriebsfähige Museumsbahn im Saarland.

Bedeutung für die Zukunft
Doch die Frage ist größer als die Zukunft des Museumsbetriebs: 
Soll eine vorhandene und grundsätzlich funktionsfähige Bahnstrecke tatsächlich aufgegeben und möglicherweise abgebaut werden, obwohl ihre Bedeutung in Zukunft wieder wachsen könnte?

Der Landkreis verweist vor allem auf die Kosten und den Zustand der Infrastruktur. Zahlreiche Anlagen und insbesondere die rund 90 Jahre alten Brücken könnten in Zukunft erhebliche Investitionen erfordern. Aus Sicht des Landkreises ist deshalb die dauerhafte Finanzierung der Strecke nicht gesichert.

Für den VCD ist das zu kurz gedacht. 
Gerade angesichts der angestrebten Verkehrswende sollte die öffentliche Hand vorhandene Schieneninfrastruktur nicht vorschnell aufgeben. Was heute als wenig genutzte Strecke erscheint, kann morgen für den Personen- oder Güterverkehr wieder interessant sein. Ist ein Gleis erst einmal abgebaut, lässt es sich kaum noch zurückholen.

Für die Industrie: Bahn statt Straße
Besonders interessant ist dabei der Industriestandort am Bahnhof Schwarzerden. Dort befindet sich mit KNDS Deutschland ein bedeutendes Unternehmen der Rüstungsindustrie. Gerade für den Transport schwerer und sperriger Güter bietet die Bahn grundsätzlich erhebliche Vorteile gegenüber dem Straßentransport. Angesichts des wachsenden Bedarfs an militärischem Gerät und der Diskussion um resilientere Lieferketten erscheint es deshalb wenig zukunftsorientiert, eine vorhandene Schienenanbindung abzubauen, statt ihre mögliche Nutzung für den Güterverkehr offenzuhalten.

Auch für den Personenverkehr könnte die Strecke langfristig wieder interessant werden. Andere Bahnstrecken im Saarland werden derzeit reaktiviert oder ausgebaut. Gleichzeitig soll mehr Verkehr auf die Schiene verlagert werden. Vor diesem Hintergrund wäre es widersinnig, auf der einen Seite über die Verkehrswende zu sprechen und auf der anderen Seite bestehende Infrastruktur unwiederbringlich zu beseitigen.

Der VCD fordert deshalb, 
die Entscheidung zur Stilllegung noch einmal grundsätzlich zu überprüfen. Statt die Ostertalbahn abzubauen, sollte gemeinsam mit dem Land, dem Landkreis, den Kommunen, dem Eisenbahnverkehrsgewerbe und den ansässigen Unternehmen geprüft werden, welche Zukunftsperspektiven die Strecke tatsächlich besitzt – für Tourismus, Personenverkehr und insbesondere auch für den Güterverkehr.

Die Ostertalbahn ist vielleicht nicht heute schon eine vielgenutzte Bahnstrecke. Aber gerade bei Infrastruktur gilt: 

Was wir heute erhalten, kann morgen Handlungsspielräume eröffnen. 
Was wir heute zerstören, steht morgen nicht mehr zur Verfügung.

 

Weiterführende Links:
Der Arbeitskreis Ostertalbahn (AkO) e.V setzt sich sehr engagiert für den Erhalt der Strecke ein. Hier gibt es mehr Informationen dazu: 

Protest-Zug
Am 20.09.26, am Tag der Schiene, wird der Museumszug als Protestzug genutzt.
> https://www.treffpunkt-pfalz.de/rlp/ostertalbahn-faehrt-mit-protestzug-zum-tag-der-schiene-2026/
> oder: https://www.ostertalbahn.de/start - hier muss man runterscrollen und das Thema (z.B. "Tag der Schiene") anklicken

Webseite: 
https://www.ostertalbahn.de/start [1]

Petition: 
Der Arbeitskreis Ostertalbahn (AkO) e.V. bittet darum die Petition zum Erhalt der Ostertalbahn zu unterstützen. Unterschriften sind hier möglich:
https://www.openpetition.de/petition/online/ostertalbahn-retten-land-muss-bahnstrecke-vom-landkreis-st-wendel-uebernehmen
 

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news-21370 Mon, 27 Jul 2026 16:15:12 +0200 Mit offenen Augen unterwegs für besseren Radverkehr /startseite/detail/mit-offenen-augen-unterwegs-fuer-besseren-radverkehr Wo fühlen sich Menschen auf dem Fahrrad unsicher? An welchen Stellen reichen schon kleine Veränderungen, um den Alltag für Radfahrende deutlich zu verbessern? Mit diesen Fragen hat sich in den vergangenen Monaten eine neue VCD-Initiative im Raum Rehlingen-Siersburg auf den Weg gemacht.

Ausgangspunkt war das Radverkehrskonzept der Gemeinde aus dem Jahr 2023. Darin sind zahlreiche Maßnahmen vorgesehen, umgesetzt wurde bislang jedoch noch nichts. Mit Anne Bach hat die Gemeinde inzwischen wieder eine Mobilitätsbeauftragte, die das Thema voranbringen möchte. Gemeinsam entstand die Idee, die geplanten Alltagsrouten zunächst selbst zu erkunden und die Erfahrungen anschließend auszuwerten.

Drei Erkundungstouren mit offenem Blick 

An drei Erkundungstouren fuhren die Mitglieder der Initiative die vorgesehenen Strecken ab. Immer wieder wurde angehalten, diskutiert, fotografiert und notiert. Dabei zeigte sich schnell, dass die alltägliche Erfahrung der Radfahrenden vor Ort ein wertvoller Blickwinkel ist. Manches Problem fällt erst auf, wenn man selbst mit dem Fahrrad unterwegs ist. Und manchmal führte die Suche nach geeigneten Verbindungen sogar über Feld- und Wiesenwege – nicht jede geplante Route existiert bislang überhaupt.

Vom Eindruck zur Prioritätenliste

Nach den Touren wurden alle Beobachtungen gemeinsam ausgewertet und priorisiert. Besonders wichtig waren dabei Fragen wie: Wo bestehen echte Gefahren? Welche Verbesserungen könnten mit vergleichsweise geringem Aufwand umgesetzt werden? So entstand eine Liste mit den dringendsten Anliegen. Dazu gehören beispielsweise plötzlich endende Radwege, unübersichtliche Querungen, schlechte Fahrbahnbeläge oder Stellen, an denen parkende oder abbiegende Autos den Radverkehr gefährden.

Mitte Juli wurden die Ergebnisse in einem ausführlichen Gespräch mit der Mobilitätsbeauftragten im Rathaus besprochen. Dabei wurde deutlich, dass viele der angesprochenen Probleme bekannt sind. Gleichzeitig zeigte sich aber auch, warum Veränderungen oft Zeit brauchen: Manche Maßnahmen liegen in der Zuständigkeit des Landes, andere erfordern Planungen, Haushaltsmittel oder Abstimmungen mit Grundstückseigentümern. Dennoch wurden zahlreiche Hinweise aufgenommen und sollen in die weitere Arbeit der Gemeinde einfließen.

Die Initiative macht weiter

Für die Mitglieder der neuen VCD-Initiative war das Treffen ein wichtiger erster Schritt. Der direkte Austausch mit der Gemeinde hat gezeigt, dass eine konstruktive Zusammenarbeit möglich ist und beide Seiten das gleiche Ziel verfolgen: den Radverkehr in Rehlingen-Siersburg Stück für Stück sicherer und attraktiver zu machen.

Die Initiative möchte ihre Arbeit nun fortsetzen: Aufmerksam wurden wir z.B. auf die Fragen: Wie können Kinder mit dem Rad sicher zur Schule kommen? Und: Wie können Autofahrende für rücksichtsvolles Verhalten gegenüber Fahrradfahrtenden sensibilisiert werden?
Künftig sollen aber auch neben dem Radverkehr auch weitere Themen der nachhaltigen Mobilität in den Blick genommen werden, insbesondere der öffentliche Nahverkehr. Die Gruppe trifft sich regelmäßig zum Austausch und freut sich über weitere Menschen, die ihre Erfahrungen und Ideen einbringen möchten.

Wer eine problematische Stelle für den Radverkehr in Rehlingen-Siersburg kennt oder sich in der Initiative engagieren möchte, kann sich gerne beim VCD melden. Jede Rückmeldung hilft dabei, den Blick auf die Mobilität vor Ort weiter zu schärfen.

 

 

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news-21365 Sat, 25 Jul 2026 09:01:08 +0200 Kaiserradweg: Viel erreicht – doch der Schwung ist verloren gegangen /startseite/detail/viel-erreicht-doch-der-schwung-ist-verloren-gegangen Seit mehreren Jahren treibt eine Projektgruppe die Entwicklung des Kaiserradwegs voran. Rund alle zwei Monate kommen Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Kommunen, des Landes, des Biosphärenzweckverbands sowie von ADFC und VCD zusammen, um das Vorhaben voranzubringen. Werner Ried vom VCD moderiert diese Runde seit Beginn. Ende Juni fand bereits das 19. Treffen statt.

Grundsätzlich gibt es gute Nachrichten: 
Die Machbarkeitsstudie ist abgeschlossen und eine Vorzugsroute für den künftigen Kaiserradweg liegt vor. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht.

Enttäuschung

Trotzdem überwog beim jüngsten Treffen die Enttäuschung.

Nach einer Phase mit sichtbaren Fortschritten – unter anderem der Beauftragung der Machbarkeitsstudie und der Unterzeichnung eines gemeinsamen „Letter of Intent“ im vergangenen Jahr – scheint das Projekt derzeit an Dynamik zu verlieren. 

Die Ergebnisse der Studie sollen zunächst ausschließlich zwischen den Auftraggebern und den Gutachtern besprochen werden. Viele Mitglieder der Projektgruppe hätten sich dagegen gewünscht, frühzeitig einbezogen zu werden. Schließlich bringen die beteiligten Kommunen und Verbände wertvolle Ortskenntnis und praktische Erfahrung ein, die für die weitere Planung hilfreich sein können.

Hinzu kommt, dass auch die bereits im vorherigen Treffen angekündigte Abstimmung über die Vorstellung der Ergebnisse und die Öffentlichkeitsarbeit erneut vertagt wurde. Damit bleibt weiterhin offen, wann und in welcher Form Kommunen, Projektpartner und Öffentlichkeit über die Ergebnisse informiert werden.

Zusammenarbeit gerade jetzt

Dabei zeigt sich gerade jetzt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit ist. Die Machbarkeitsstudie schlägt in einzelnen Abschnitten eine andere Streckenführung vor als bislang vom VCD empfohlen. Solche Entscheidungen sind ggf. nachvollziehbar – wenn sie transparent erläutert und gemeinsam diskutiert werden. Genau dafür wurde die Projektgruppe eingerichtet.

Dass das Projekt dennoch vorankommt, zeigt ein Beispiel aus St. Ingbert: Mit der Öffnung der Poststraße in beide Fahrtrichtungen für den Radverkehr wurde bereits eine Maßnahme umgesetzt, die sich gut in die künftige Führung des Kaiserradwegs einfügen kann.

Fazit und Ausblick: Weiter mit Schwung

Der VCD ist weiterhin überzeugt, dass der Kaiserradweg ein wichtiges Projekt für den Alltagsradverkehr im Saarland ist. Umso wichtiger ist es jetzt, die bisher gute Zusammenarbeit wieder mit Leben zu füllen. Das nächste Treffen der Projektgruppe am 10. August wird zeigen, ob es gelingt, die offenen Fragen gemeinsam zu klären und dem Projekt neuen Schwung zu verleihen.

 


Zur Erinnerung: Was ist der Kaiserradweg

Ziel:

Der Kaiserradweg soll Saarbrücken, St. Ingbert, Kirkel und Homburg über eine attraktive und möglichst sichere Radverbindung miteinander verbinden. 

Verantwortlich 

 

Die Beteiligten aus der Projektgruppe:

  • Die betroffene Städte und Kommunen: Saarbrücken, St. Ingbert, Kirkel, Homburg

  • Der Biosphären-Zweckverband Bliesgau,

  • Die Verbände: ADFC und VCD,

  • Behörden des Saarlandes: Verkehrsministerium (MUKMAV), Landesbetrieb für Straßenbau (LfS)

  • Planungsinstitute 

Aktueller Stand:

Wichtige Meilensteine:

  • 202x: Einrichtung der Projektgruppe

  • 202x: Beauftragung einer Machbarkeits-Studie

  • Nov. 2025: Unterzeichnung des „Letters of Interest“ aller beteiligten Parteien
     

 

Zur Themenseite Kaiserradweg

 

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news-21364 Fri, 24 Jul 2026 18:24:52 +0200 Ein weißes Fahrrad gegen das Vergessen /startseite/detail/ein-weisses-fahrrad-gegen-das-vergessen  

Am Abend des 30. April 2026 verlor ein 77-jähriger E-Bike-Fahrer auf der L119 zwischen Rohrbach und Kirkel sein Leben. Die Nachricht erschütterte viele Menschen in der Region. Die genauen Umstände des Unfalls waren zunächst nicht bekannt, da die polizeilichen Ermittlungen noch andauerten. 

Der tödliche Unfall löste beim Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Saarland, Fragen aus. Zum einen wollte der Verein mehr über den Unfallhergang erfahren. Zum anderen entstand die Idee, an der Unfallstelle ein sogenanntes Ghost Bike – ein weiß lackiertes Fahrrad – als Mahnmal aufzustellen, um für die Verletzlichkeit von Radfahrenden zu sensibilisieren und auf Gefahrenstellen im Straßenverkehr aufmerksam zu machen.

Offene Fragen zum Unfall

Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Unfall auch deshalb, weil sich bereits einen Tag zuvor an nahezu derselben Stelle ein weiterer schwerer Verkehrsunfall ereignet hatte: Eine Autofahrerin kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Sie wurde schwer verletzt. Dies war für den VCD Anlass, die zuständigen Behörden um nähere Informationen zu bitten und eine Verkehrsschau anzuregen.

In mehreren Schreiben fragte Andreas Meiser, Vorstandsmitglied des VCD und mehrfach betroffen als Arzt und Intensivmediziner, Anwohner und täglicher Nutzer der Strecke als Fahrradfahrer auf dem Weg zur Arbeit, nach dem Stand der Ermittlungen. Er bat um Angaben zum Unfallhergang und regte an, die Verkehrssituation an dieser Stelle genauer zu untersuchen. Dabei ging es auch um die Frage, ob örtliche Gegebenheiten das Unfallgeschehen begünstigt haben könnten.

Von der Verkehrsbehörde gab es zunächst keine inhaltlichen Rückmeldungen. Die Polizei beantwortete die Anfrage dagegen später ausführlich und stellte neben allgemeinen Informationen auch Unfallstatistiken zur Verfügung, um die Meiser gebeten hatte.

Zum tödlichen Fahrradunfall konnte sie allerdings noch keine abschließende Bewertung abgeben. Das beauftragte Gutachten lag zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor. Nach dem damaligen Ermittlungsstand spreche zwar einiges dafür, dass der E-Bike-Fahrer den Unfall selbst verursacht haben könnte, endgültige Aussagen seien jedoch noch nicht möglich.

Damit blieben wesentliche Fragen zunächst offen.

Die Idee eines Ghost Bikes

Parallel zu den Bemühungen um Aufklärung verfolgte der VCD die Idee, an der Unfallstelle ein Ghost Bike aufzustellen.

Solche vollständig weiß lackierten Fahrräder erinnern weltweit an Menschen, die bei Verkehrsunfällen auf dem Fahrrad ums Leben gekommen sind. Sie sollen zum Innehalten anregen und zugleich das Bewusstsein für gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr stärken.

Die Umsetzung erwies sich jedoch als schwieriger als erwartet.

Eine erste Anfrage an den Landesbetrieb für Straßenbau wurde mit dem Hinweis abgelehnt, dass ein solches Mahnmal selbst eine Gefährdung darstellen könne. Nach weiterem Schriftwechsel wurde zwar die Möglichkeit eröffnet, stattdessen ein Holzkreuz aufzustellen. Diese Lösung kam jedoch nicht in Betracht, weil die Angehörigen des Verstorbenen dies nicht wünschten.

Eine neue Möglichkeit

Schließlich ergab sich durch beharrliches Nachforschen eine andere Lösung:

Nach Gesprächen mit dem Saarforst stellte sich heraus, dass eine angrenzende Böschung auf Forstgelände für ein Ghost Bike in Frage kommen könnte. Der zuständigen Förster unterstützte das Vorhaben und bereiteten einen Gestattungsvertrag vor. Gemeinsam sollte anschließend der genaue Standort festgelegt werden.

Damit kann die ursprünglich geplante Gedenkaktion doch noch umgesetzt werden.

Erinnerung und Verkehrssicherheit

Auch wenn zum Zeitpunkt der Korrespondenz noch nicht alle Fragen zum Unfall abschließend beantwortet waren, führte der Dialog mit Polizei, Behörden und Grundstückseigentümern schließlich zu einer Lösung für das geplante Mahnmal.

Der Schriftwechsel zeigt, welche unterschiedlichen Anliegen sich nach dem Unfall entwickelten. Einerseits stand der Wunsch nach einer möglichst umfassenden Aufklärung des Unfallgeschehens im Vordergrund. Andererseits ging es darum, einen Ort des Gedenkens zu schaffen – und für den Wunsch, dass solche Unfälle Anlass sind, über Verkehrssicherheit, gegenseitige Rücksichtnahme und den Schutz besonders gefährdeter Verkehrsteilnehmer nachzudenken.

 

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news-21142 Wed, 03 Jun 2026 08:46:37 +0200 Saarland ein halbes Jahr ohne Bahnverbindung via Mannheim /startseite/detail/saarland-ein-halbes-jahr-ohne-bahnverbindung-via-mannheim Von der Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Ludwigshafen und der Bundesgrenze Saarbrücken/Forbach erwarten VCD und Kommunen mehr als die reine technische Sanierung. Ergebnis der langen Streckensperrung müssen sein: 

  • Kürzere Reisezeiten, 
  • bessere Anschlüsse,
  • höchste Zuverlässigkeit im Betrieb ebenso wie 
  • die Chance für die betroffenen Kommunen, ihren innerörtlichen Verkehr zu verbessern. 
  • Während der Bauzeit bedarf es eines attraktiven Ersatzverkehrs (z. B. mit ICE L über die Nahestrecke und nach Karlsruhe).

Die Herausforderungen

Mit einem Fachartikel (siehe unten) haben der Oberbürgermeister von St. Ingbert, Prof. Dr. Ulli Meyer und VCD-Vorstandsmitglied Dr. Werner Ried auf die Herausforderungen der geplanten Generalsanierung der Bahn zwischen Ludwigshafen und Forbach 2029 aufmerksam gemacht. 

Diese Hauptanbindung des Saarlandes soll - nach kürzeren Sperrungen vorab - vom 22. Juni bis 7. Dezember 2029 voll gesperrt werden. Für die Öffentlichkeit, betroffene Kommunen und insbesondere die Saarwirtschaft mit Fernreisenden und wichtigen Güterverkehrsströmen ist bisher völlig unklar, welche Alternativen während der Sperrungen angeboten werden. Ebenso bleibt die Zielsetzung der Sanierung unklar. 

Fachkundig, detailreich und fundiert, mit vielen Beispielen und anschaulichen Karten wird die Situation verständlich dargestellt.

Die Chancen

Die Chancen sind jedoch groß: So kann die seit Jahrzehnten immer wieder verschobene Streckenoptimierung mit mehr Tempo (200 km/h statt 160 km/h Maximalgeschwindigkeit), mehr Kapazität (Ausrüstung mit ETCS-Zugbeeinflussung) und kürzeren Reisezeiten endlich Wirklichkeit werden. 

Die These von Meyer und Ried: Eine mehrmonatige Streckensperrung ist zu wertvoll und muss mehr hervorbringen als die für den Betreiber so wichtige “Baufreiheit für die nächsten Jahre” (1zu1-Austausch der alten Materialien durch neue). 
Insbesondere muss diese Sperrpause als Gelegenheit für Anrainer-Kommunen dienen, örtliche Verkehrsprobleme zu lösen, z. B. an heute zu engen Brücken und Überführungen. 

Dialog, Klarstellung und Alternativen

Der VCD fordert mehr Dialog und die Klarstellung, welche Alternativen im Güter- und Personenverkehr während der Sperrpause angeboten werden. 
Die Saarwirtschaft, gerade die Schwerindustrie sowie Pendler und Fernreisende müssen sich auf weiterhin attraktive Verbindungen nach Deutschland und Paris verlassen können. 
Schnelle Züge via Nahetal nach Rhein/Main sowie via Landau-Karlsruhe nach München können dies leisten. 

 

Zum Nachlesen:
Fachartikel aus “Der Eisenbahningenieur”, Heft 5/2026: 

“Agenda für Gemeinwohl und zufriedene Kunden durch Generalsanierung”

Kommunen und Fahrgäste erwarten mehr bei Zielsetzung von längeren Sperrpausen.

Autoren: WERNER RIED | ULLI MEYER
Hg. Verband der Eisenbahn-Ingenieure e. V.; VDEI; (eurailpress / dvvmedia) 

 

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news-21080 Mon, 18 May 2026 16:37:19 +0200 ÖPNV im Saarland: Verbesserungen nur mit mehr Geld vom Bund? /startseite/detail/oepnv-im-saarland-verbesserungen-nur-mit-mehr-geld-vom-bund Während andere Bundesländer den Nah- und Regionalverkehr auf der Schiene kürzen und einzelne Zugverbindungen „abbestellen“, wird das Angebot im Saarland hochgefahren.


Neue Züge und internationale Verbindungen

Noch in diesem Jahr sollen neue batterieelektrische Züge auf der Niedtalstrecke zwischen Dillingen und Niedaltdorf sowie auf der Verbindung Saarbrücken–Pirmasens eingesetzt werden. 

Darüber hinaus sind neue grenzüberschreitende Bahnverbindungen geplant: Moderne Mehrsystemfahrzeuge sollen künftig Fahrten von Saarbrücken nach Strasbourg und Metz ermöglichen.


Mehr Takt und bessere Anbindung

  • Auch das Taktangebot auf wichtigen Bahnstrecken wird erweitert. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 ist auf den Strecken Merzig–Saarbrücken–Homburg und Saarbrücken–Neunkirchen–St. Wendel ein 20-Minuten-Takt vorgesehen. 
  • Die Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg–Zweibrücken soll Ende 2029 abgeschlossen werden.
  • Zusätzlich profitieren Fahrgäste im Busverkehr von Verbesserungen wie dem Ausbau des PlusBus-Angebots.

Also alles gut im Saarland?


Zu diesem Thema hatte für den 12. Mai der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zu einem „parlamentarischen Abend“ in die Saarbrücker Congresshalle geladen. 


VDV-Studie zur Zukunft des Nahverkehrs

Vorgestellt wird hier die Studie „Das Deutschlandangebot 2024 im Saarland – Transformationsfahrplan für einen modernen, effizienten und leistungsstarken ÖPNV für alle und überall“.
Der Grund-Tenor an diesem Abend ist: Der Bund muss mehr Geld geben, um den Öffentlichen  Personennahverkehr (ÖPNV) in Deutschland und im Saarland zu verbessern. 


Einigkeit auf dem Podium

Darin sind sich die Teilnehmenden des Podiums weitgehend einig:

Petra Berg, saarländische Ministerin für Mobilität; 
Alwin Theobald, Mitglied des Landtags und stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion; 
Sören Meng, Landrat des Kreises Neunkirchen und Vorsitzender des Zweckverbands ÖPNV; 
Karsten Nagel, Geschäftsführer der Saarbahn Gesellschaft und Aufsichtsratsvorsitzender der SaarVV-Verbund-Gesellschaft. 


Kritik und Vorschläge des VCD

Als einzige auf dem Podium setzt Andrea Schrickel, Landesvorsitzende des VCD Saar, einen Kontrapunkt: Zunächst macht sie auf den schlechten Zustand vieler Bahnhöfe im Saarland aufmerksam. 

Vor allem betont sie, dass die Verwaltungsgrenzen der Landkreise grenzüberschreitende Buslinien erschweren. Und dann stellt eine brisante Frage:
Sollte nicht der saarländische Verkehrsverbund SaarVV zu einem Verbund der Aufgabenträger weiterentwickelt werden – oder vielleicht gar in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) integriert werden? 

Denn Verbesserungen für die Fahrgäste lassen sich nicht nur mit mehr Bundesmitteln erreichen, sondern müssen auch strukturellen Änderungen mitdenken. 

(Autor: Manuel Schauer)

 

Mit Andrea Schrickel, Anna Hassdenteufel und Manuel Schauer waren drei Vorstandsmitglieder des VCD Saar bei der Veranstaltung dabei.

 

Mehr zum Thema:
Das ÖPNV-Gutachten für das Saarlandgibt es hier zum Nachlesen,
hier das “Deutschlandangebot im Saarland” zum Download,
und hier eine Kurz-Zusammenfassung mit den Kernaussagen des Gutachtens.

 

Presse-Echo: 

Jürgen Rinner, SR, Aktueller Bericht 13.05.2026
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen fordert mehr Geld für den ÖPNV

Carmen Bachmann, SR info (Hörfunk) 13.05.2026
VDV fordert mehr Geld für den ÖPNV

Saarbrücker Zeitung, 15.05.2026
„Zwei Szenarien – Gutachten zeigt, was der ÖPNV im Saarland künftig kostet“
(Bezahlschranke – kostenlos hier (legal!): Pressreader)

Pressemitteilung des VDV
12.05.2026 | Pressemitteilung | Leistungskostengutachten Saarland (pdf)
(Zunächst eine verständliche Skizze des Gutachtens mit den zwei unterschiedlichen Szenarien. Bei den Stimmen zur Bewertung liegt, wie zu erwarten, die Betonung auf: „Ohne mehr Geld läuft nichts“. Von einer Diskussion wird nicht berichtet.)

 

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news-21037 Thu, 07 May 2026 17:09:07 +0200 Wie gut funktioniert der öffentliche Verkehr im Saarland wirklich? /startseite/detail/wie-gut-funktioniert-der-oeffentliche-verkehr-im-saarland-wirklich Am 1. Mai feierte das Deutschlandticket seinen dritten Geburtstag.
Es hat Mobilität für viele bezahlbarer und einfacher gemacht. 

Doch viele andere haben wenig davon, weil ihnen die ÖPNV-Anbindung fehlt.
Damit alle profitieren können, braucht es überall ein gutes Angebot – denn wo Bus und Bahn selten oder gar nicht fahren, hilft auch das beste Ticket nicht.

Anlass für den „Mobilitätscheck ÖPNV“ des VCD:
Daher will der VCD von den Fahrgästen erfahren, wie es um den ÖPNV vor Ort steht: Fährt der Bus zu selten? Sind Bahnverbindungen unzuverlässig oder umständlich? Klappt der Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Arzt mit Bus und Bahn? 

Ab sofort bis zum 20. Juni 2026 
ruft der VCD im Saarland und bundesweit 
zur Teilnahme an seiner Online-Umfrage auf. 


Die Ergebnisse werden wir nutzen, um Druck für bessere Verbindungen und dichtere Takte zu machen. Der VCD ist der Partner für einen attraktiven ÖPNV.“

Bus und Bahn sollen auf den Prüfstand - aus der Sicht der Fahrgäste
Daher will der VCD von den Fahrgästen erfahren, wie es um den ÖPNV vor Ort steht: „Wir wollen herausfinden, wo es besser werden muss, wo es gut läuft und wo andere sich ein Beispiel nehmen können“,

  • Fährt der Bus zu selten oder unpünktlich? 
  • Sind Bahnverbindungen unzuverlässig oder umständlich? 
  • Klappt der Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Arzt mit Bus und Bahn? 
  • Ist er für alle zugänglich – auch mit Handicap?
  • Und was muss sich ändern, damit der ÖPNV für mehr Menschen eine attraktive Alternative zum Auto wird?

Die Ergebnisse 
Alle Antworten werden ausgewertet und öffentlich vorgestellt. So wird sichtbar, wo der ÖPNV gut funktioniert – und wo Verbesserungen dringend nötig sind. 
Wir werden diese Daten nutzen, um Druck zu machen für bessere Verbindungen, dichtere Takte etc.

Interessiert? 

  • Den Mobilitäts-Check ist mit einem Klick zu erreichen.
  • Die Umfrage dauert etwa 3 Minuten und ist vollständig anonym.
  • Bonus: 3 × 50 € DB-Guthaben sind zu gewinnen (am Ende einfach E-Mail angeben, Daten bleiben geschützt!).

                            Zur Befragung

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news-21036 Thu, 07 May 2026 15:38:39 +0200 Wie kann der ÖPNV im Saarland zukunftsfest werden? /startseite/detail/wie-kann-der-oepnv-im-saarland-zukunftsfest-werden Bei einem Parlamentarischen Abend des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) am 12. Mai 2026 in Saarbrücken geht es um eine wichtige Frage: 
Wie kann der öffentliche Nahverkehr im Saarland langfristig modernisiert und gesichert werden?

Hintergrund:
Busse und Bahnen sollen zuverlässig, bezahlbar und klimafreundlich sein – im Alltag erleben viele Menschen jedoch, dass der öffentliche Nahverkehr oft an Grenzen stößt. 
Ausfälle, Personalmangel und finanzielle Probleme setzen den ÖPNV vielerorts unter Druck. Gleichzeitig ist klar: Ohne einen attraktiven öffentlichen Verkehr wird die Verkehrswende kaum gelingen.

Im Mittelpunkt 
stehen die Ergebnisse eines neuen Leistungskostengutachtens für den ÖPNV im Saarland. Die Untersuchung zeigt, welche Verbesserungen bis 2040 möglich wären – und welche politischen und finanziellen Voraussetzungen dafür notwendig sind.

Auf dem Podium 
diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verkehrsunternehmen und Verbänden, darunter die saarländische Mobilitätsministerin Petra Berg, Andrea Schrickel vom VCD Saarland sowie weitere Akteure aus Landespolitik und Nahverkehr.

Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Fachpublikum, sondern an alle, die sich für die Zukunft der Mobilität im Saarland interessieren. Nach den Vorträgen und der Diskussion besteht Gelegenheit zu Imbiss und persönlichem Austausch.

Dienstag, 12. Mai 2026
ab 17:30 Uhr
Congresshalle Saarbrücken

                                                                    >>> Hier der Einladungsflyer

Ablauf:
18:00   > Begrüßung
            > Vorstellung der Ergebnisse des Gutachtens
            > Statement: Ministerin Berg
            > Podiumsgespräch
20:00   > Imbiss und Möglichkeit zum persönlichen Austausch

Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist weiterhin hier möglich (keine Anmeldefrist):
Vorstellung VDV-Leistungskostengutachten Saarland 

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news-21029 Thu, 07 May 2026 00:46:03 +0200 Mitgestalten und mitentscheiden für die Mobilität von morgen /startseite/detail/mitgestalten-und-mitentscheiden-fuer-die-mobilitaet-von-morgen Was haben wir im vergangenen Jahr bei unseren Themen nachhaltiger Verkehr für alle und Verkehrswende erreicht – und wie wollen wir uns in Zukunft für eine nachhaltige Mobilität “für Menschen” im Saarland einsetzen? Diese Fragen zog sich wie ein roter Faden durch die Mitgliederversammlung des VCD Saar am 19. März 2026 in der Rohrbacher Mühle in St. Ingbert.

Neben engagierten Mitgliedern war auch die Bundesvorsitzende Dr. Christiane Rohleder zu Gast – und brachte eine klare Botschaft mit: Die Verkehrspolitik in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Rückschritte beim Klimaschutz, Kürzungen im Bahnsektor und falsche Prioritäten beim Straßenbau seien deutlich spürbar.

Starkes Engagement in vielen Arbeitsfeldern

Der VCD Saar bringt sich ein – und das auf vielen Baustellen und vielen Ebenen. 

Im Bericht der Vorsitzenden Andrea Schrickel wurde das beeindruckend im Einzelnen belegt: Ob in Beiräten, im Austausch mit Politik und Verwaltung oder durch konkrete Aktionen vor Ort: Der Einsatz für eine umweltfreundliche und sichere Mobilität ist breit aufgestellt.

Einige Beispiele aus dem vergangenen Jahr:

  • Einsatz für die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken
  • Engagement für sichere Schulwege durch konkrete Ortsbegehungen
  • Mitarbeit an Radverkehrs- und Klimaschutzprojekten
  • Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern

Sichtbar in der Öffentlichkeit

Auch öffentlich war der VCD Saar präsent – mit Pressearbeit, Aktionen und kreativen Projekten:

  • Die „Kidical Mass“ wurde mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet
  • Beim Parking Day gab es ebenfalls eine Prämierung
  • Aktionen wie „Freie Gehwege“ machten auf Probleme im Alltag aufmerksam

Alle Themen des Berichts von Andrea findet ihr übersichtlich aufbereitet
hier in der Präsentation (komprimiert in eine lesbare Fassung): 
Die Vielfalt wird euch überraschen.

Vorstand mit Rückenwind gewählt

Die Mitgliederversammlung sprach dem Vorstand das Vertrauen aus. Andrea Schrickel wurde erneut zur Vorsitzenden gewählt, der bisherige Schatzmeister Manuel Schauer zum stellvertretenden Vorsitzenden. Michael Hinsberger wurde Schatzmeister und war damit neu im Dreier-Team des geschäftsführenden Vorstandes. 
Weiter zum Vorstand gehören jetzt Ruth Kremser, Dr. Werner Ried, Anna Haßdenteufel, Ronald Maltha, Peter Thomas, und Dr. Andreas Meiser.

Unser Fokus für 2026

Unsere wichtigen Hauptthemen bleiben auch in Zukunft zentral: Bahn und ÖPNV, Sichere Fuß- und Fahrradwege, nachhaltige Verkehrsplanung etc. Im Vereinsleben werden wir mehr Begegnungen anregen und das Kennenlernen untereinander weiter fördern. Besser und wirksamer organisieren werden wir unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, außerdem die Nutzung der Sozialen Medien ausweiten. Eine Herausforderung bleibt, mehr als bisher Mitglieder in das facettenreiche Engagement des VCD einzubeziehen. Gleichzeitig zeigt die Versammlung aber auch, wie viel Engagement und Fachwissen im Verband steckt.

Mit einem guten Gefühl, einem gestärkten Vorstand und weiteren engagierten Mitgliedern gehen wir motiviert in das neue Arbeitsjahr.

Oder anders gesagt: Der VCD Saar bleibt dran.

                                   >>> Hier das Protokoll der Jahresmitgliederversammlung 2026

 

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news-21027 Wed, 06 May 2026 21:31:03 +0200 Kidical Mass am 13. Juni 2026 in Saarbrücken /startseite/detail/kidical-mass-am-13-juni-2026-in-saarbruecken Die Kidical Mass* Saarbrücken 
ist eine Demo auf Rädern – für Kinder, Jugendliche, Familien. Und für alle, die sich sichere Radwege und eine kindgerechte Stadt wünschen. 
Wir fahren gemeinsam auf einer gesicherten Route durch die Innenstadt – bunt, fröhlich und gut sichtbar. 

Die Kidical Mass zeigt: Radfahren macht Spaß und kann alltagstauglich sein – wenn die Bedingungen stimmen. 

Das Ziel: 
Mit vielen Menschen ein starkes Zeichen für eine Stadt zu setzen, in der sich auch die Jüngsten selbstständig, sicher und klimafreundlich bewegen können.

Wer kann mitmachen?
Alle, die sich sichere und komfortable Radwege wünschen – so dass auch Kinder und Jugendliche gerne mit dem Rad in die Schule, zum Sport und zu Freunden fahren! 

Herzlich eingeladen sind alle, die sich auf Rädern bewegen – vom Laufrad über Roller bis hin zum Fahrrad!

Was braucht man zum Mitmachen?
Wer mitradeln möchte, bringt mit:

  • ein verkehrstüchtiges Fahrrad, Laufrad, Roller etc.,
  • einen Helm (besonders empfohlen für Kinder)
  • wer mag: bunte Deko: Luftballons, Wimpel, Schilder:
    Wir schmücken zu Beginn gemeinsam unsere Räder!
  • laute Fahrradklingel,
  • eine Trinkflasche und vielleicht ein kleiner Snack
  • Lust auf Gemeinschaft und Veränderung

Wer nicht selbst radeln möchte oder kann, ist natürlich auch als Zuschauer:in am Straßenrand willkommen.

Wie und wo?

  • Treffpunkt: Ab 10:30 Uhr am Landwehrplatz Saarbrücken (neben Alter Feuerwache): Schmücken der Fahrräder.
  • Start um 11:00 Uhr 
  • Ziel ist das Kinderfest in Alt-Saarbrücken (Kinderspielplatz Komturstraße, am alten Friedhof).

Die Strecke ist 5,1 km lang und wird von der Polizei abgesichert.
Der Streckenverlauf und weitere Informationen findet ihr hier auf der Webseite
www.kidicalmasssaarbruecken.de.

Wozu brauchen wir das: Eine Demo auf Rädern in Saarbrücken?
Saarbrücken hat bundesweit eine der höchsten Auto-Dichten und schneidet bei Erhebungen zum? Ausbau der Radinfrastruktur schlecht ab. So geht’s nicht weiter!

Am 13. Juni machen wir das deutlich: Die Kidical?Mass ist unser Zeichen für eine Stadt, in der auch Kinder sicher unterwegs sein können – mit dem Rad, auf dem Weg zur Schule, zum Sport, durchs Leben.

 

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„Kidical Mass“ 
ist ein Wortspiel aus dem Englischen: Es ist zusammengesetzt aus „Kid“ (Kind) und „critical mass“ (kritische Masse). Dieser zweite Begriff kommt ursprünglich aus der Kernphysik meint eine Mindestmenge an spaltbarem Material, das für eine nukleare Kettenreaktion nötig ist.

Heute meint „Crtical Mass“ auch eine weltweite Bewegung, bei der sich Radfahrende treffen, um gemeinsam durch Innenstädte zu fahren. Ziel ist es, durch die bloße Menge auf die Belange des Radverkehrs aufmerksam zu machen und sich Platz im Verkehr zu verschaffen.

 

Interessantes zur Aktion 
„Kidical Mass“ – Demo auf Rädern

 

Aktionsbündnis:
In Saarbrücken wird die Aktion gemeinsam vorbereitet von 5 Organisationen: 
 > ADFC Saar, 
 > VCD Saarland, 
 > BUND Saar, 
 > Greenpeace Saar, 
 > Stadtteilbüro Alt-Saarbrücken der PGG

Erster Preis: 
Im letzten Jahr belegte das Aktionsbündnis “Kidical Mass Saarbrücken” den 1. Platz beim Umwelt- und Klimaschutzpreis der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Deutschlandweit!
In Ganz Deutschland fahren im Frühling und Sommer in über Hundert Stadten Kinder auf Kidical Mass Fahrrad-Demos. Hier findest Du alle Aktionsorte: https://kinderaufsrad.org/

Kinder fordern sichere Straßen 
Worum es geht: Der Verkehrs-(Wende)-Club Deutschland (VCD e.V.) hat Anliegen und Ziele der Aktion noch einmal in einer Pressemitteilung zusammengefasst: 
„Kinder fordern sichere Straßen“.

Weltweit
Kidical Mass findet in der ganzen Welt statt: 2025 in über 550 Orten und rund 20 Ländern.

 

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news-21023 Wed, 06 May 2026 14:24:42 +0200 „In einem Rutsch rüber“ Neue Querung am Völklinger Bahnhof /startseite/detail/in-einem-rutsch-rueber-neue-querung-am-voelklinger-bahnhof Schnelle Umsetzung einer Anregung des VCD

Im letzten Newsletter berichteten wir hier über eine Anregung des VCD Saar.
Bei einem Abstimmungstermin mit der Stadt Völklingen und dem Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) wurde beschlossen, die beiden bislang getrennt geschalteten Fußgängerfurten künftig gleichzeitig auf Grün zu stellen.

Die Umsetzung erfolgte kurz darauf. Seit einigen Wochen ist die neue Regelung bereits in Betrieb.

 

Mehr Komfort und Sicherheit – aber kaum bekannt

Die Rathausstraße lässt sich jetzt in einem Zug überqueren. Ohne Warten auf der Mittelinsel – ein echter Erfolg.

Allerdings ist die Änderung kaum sichtbar: Abgesehen von neuen Ampeltastern hat sich äußerlich wenig verändert. Vermutlich ist die Neuerung daher bisher nur wenigen aufgefallen.

 

Umso wichtiger ist es, darauf hinzuweisen: 
Die riskanten – und bisher häufigen –Überquerungen bei Rot durch Ungeduldige werden erst weniger, wenn mehr Menschen die neue Regelung kennen. So steigt die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden.

 

Weiter im Austausch

Der VCD Saar begrüßt die schnelle Umsetzung der Maßnahme.
Der Austausch mit der Stadt Völklingen und dem LfS wird fortgesetzt – für ein sicheres und fußgängerfreundliches Bahnhofsumfeld.

 

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news-20444 Sat, 07 Mar 2026 15:21:24 +0100 St. Ingbert blamiert sich (erneut) bei der Verkehrswende /startseite/detail/st-ingbert-blamiert-sich-erneut-bei-der-verkehrswende In dieser Woche geht eine – aus Sicht des VCD – völlig abstruse Straßen-Neugestaltung in St. Ingbert in Betrieb.

 

Worum geht es:

in der Mittelstadt St. Ingbert wurde die bisherige Einbahnstraße „Kohlenstraße" endlich für den Verkehr in beiden Richtungen umgebaut. 
Damit hat die Stadt gute Voraussetzungen, den innerstädtischen Verkehr neu zu strukturieren und die Belastung an vielen Kreuzungen und Straßen zu reduzieren. 
Ebenso ist nun die Grundlage gelegt, den Kaiserradweg zu realisieren.

Soweit, so gut. 

Aber: Lange Liste von Kritikpunkten

Die Bürgerinitiative „Stadt für alle“ sowie die Verbände VCD und ADFC „fühlen sich ziemlich veräppelt“:
Zunächst wird bemängelt, dass in St. Ingbert eine Bürgerbeiteiligung „systematisch unterbleibt“.
Außerdem wird der Fahrradverkehr wurde gekonnt und konsequent ignoriert: Keine Fahrradinfrastruktur auf der neuen Straße, ein lächerlicher Feigenblatt-Radweg von ca. 100 m in einer Parkanlage, der unvermittelt endet, mit Zufußgehenden geteilt werden muss und zu schmal ist.
Und der Skandal ist: Vieles wurde aus Förderungen für Maßnahme für den Radverkehr finanziert.

Weitere Punkte: 
Statt Tempo 30 – wie laut mehrerer Lärmschutzgutachten überfällig – macht die Straße eher den Eindruck einer „Stadtautobahn“. – 
St. Ingbert leidet seit Jahren an eine Übermotorisierung mit 842 PKW pro 1000 Einwohnern – auch jetzt keine Ansätze einer „Verkehrswende. Und mehr

 

Der VCD halt eine lange Liste an Kritikpunkten zusammengestellt:

 

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news-20440 Thu, 05 Mar 2026 12:58:50 +0100 Verkehr, Klima, Flächenverbrauch: Was im neuen LEP auf dem Spiel steht /startseite/detail/verkehr-klima-flaechenverbrauch-was-im-neuen-lep-auf-dem-spiel-steht Gibt es ein langweiligeres Thema als einen „Landesentwicklungsplan“ (LEP)?
So dachte ich. Wie habe ich mich getäuscht!! Als ich die VCD-Stellungnahme von Ronald, Werner und Michael zum aktuellen Entwurf des LEP las, war ich echt gefesselt: 

  • Sie enthält praktisch alle unsere VCD-Saarland Themen und -Baustellen.
  • Die Stellungnahme bringt unsere Vorschläge und Forderungen auf den Punkt – und das mit beeindruckendem Expertenwissen.
  • Und Sie redet Klartext, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.
  • Aber Warnung: Der Text ist lang: 10 Abschnitte, voll mit Inhalt.

Worum geht es?
Der Landesentwicklungsplan (LEP) 2030 ist eines der wichtigsten Planungs- und Lenkungsinstrumente des Landes. 
Er muss sich Herausforderungen stellen wie:

  • dem demographischen Wandel,
  • dem Klimawandel und seinen größer werdenden Folgen (Hochwasser, überhitzte Städte…)
  • dem nötigen Strukturwandel u.a.
  • der Finanzknappheit des Landes, 

In der Praxis heißt das: Der neue LEP wird den Rahmen dafür setzen, …

  • wo z.B. Kommunen Neubau- und Gewerbegebiete ausweisen (dürfen),
  • welche Gebiete für Windenergie oder für Natur- und Landschafts-Schutz vorgesehen sind,
  • in welche Verkehrsprojekte in Zukunft investiert wird
  • wo sich Industrie ansiedeln kann – wichtig für den Strukturwandel, u.a.

Geteilte Meinungen
Hier geht es also um sehr viel! Und darum sind die Rückmeldungen zum Entwurf auch sehr unterschiedlich:
Die IHK Saarland z.B. sieht die Gefahr eines „Flächenmangels“ der „Transformation, Neuansiedlungen und industrielle Arbeitsplätze“ gefährdet. Die Bürgermeister der saarländischen Kommunen möchten auch in Zukunft Neubau- und weitere Gewerbegebiete ausweisen dürfen (siehe SZ-Artikel).
Das Klimaschutzbündnis des Saarlandes (KSB) dagegen mahnt vor allem an, dass ein zusätzliche Flächenverbrauch (für Wohnen, Gewerbe, Verkehr) stärker begrenzt werden soll. Und vor allem muss eindeutiger benannt werden, wie und durch wen diese Grenzen nachdrücklich und effektiv durchgesetzt werden (Der VCD als Mitglied des KSB schließt sich hier an).

Flächenversiegelung bremsen, Geldmittel umleiten
Unser VCD-Vorstandsmitglied Ronald Maltha meint dazu, dass nach dem neuen Entwurf Bauen und Flächenversiegelung auch beim Verkehr weiter zunehmen werden. Es soll zwar laut Plan zukünftig mehr Verkehr auf den ÖPNV verlagert werden – aber: Im Plan sind rund 100 (!) Straßen aufgeführt, die sogar noch AUSGEBAUT werden sollen. So erreicht man am Ende noch mehr Autoverkehr. 
Dabei ist das Saarland bereits jetzt das am stärksten vom Auto geprägte Bundesland: Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es mehr PKW pro Einwohner!

Diese Entwicklung belastet das Land und die Anwohner tagtäglich. 
Die Finanzmittel aus dem Straßenbau sollten nach Ansicht des VCD umgelenkt werden in den ÖPNV sowie deutlich mehr sichere Radwege und gute barrierefreie Fußwege in den Gemeinden.

Und was schreibt der VCD nun in seiner Stellungnahme?
Ich will ehrlich sein: Ich habe die Stellungnahme doch nicht ganz durchgelesen.
Ich bin eher zwischen den Themen gesprungen und hab die interessanten Grafiken angeschaut. Es kam mir ein wenig vor wie ein kleines Nachschlagewerk über unsere Positionen.

Zur schnellen Information findet ihr hier unten im Kasten eine sehr kurze KI-Zusammenfassung.
Aber: im Vergleich zum Originaltext ist sie dürr und blutleer. Viel spannender sind die ganzen – zum Teil recht konkreten – Details. Darum meine Empfehlung: 

Schmökert mal rein in die Vielfalt der benannten Aspekte und der Ideen und Lösungen – hier in Original: 
Stellungnahme VCD zum 2. Entwurf des Landesentwicklungsplan (LEP) Saarland 2030
 

 

 

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news-20140 Mon, 29 Dec 2025 09:14:43 +0100 Fahrradpiktogramme auch auf saarländische Straßen! /startseite/detail/fahrradpiktogramme-auch-auf-saarlaendische-strassen Der Verkehrswendeclub VCD hat unterstützt von ADFC Saar und Radelkollektiv die Mobilitätsministerin Petra Berg aufgefordert, auch im Saarland für Rechtssicherheit bei der Anwendung von Fahrrad-Piktogrammen auf der Straße zu sorgen. Solche Piktogramme „Sinnbild Fahrradverkehr“ nach § 39 (7) StVo sind ein kostengünstiges Mittel, um die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen. Sie machen Kraftfahrer auf eine besondere Verkehrssituation aufmerksam, z. B. für Radfahrende. Diese empfinden ein höheres Sicherheitsgefühl, wenn die Symbole als Piktogrammketten auf dem Asphalt aufgetragen sind.

Entsprechend hatten andere Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein bereits per Erlass die Fahrradpiktogramme eingeführt. 

Das saarländische Mobilitätsministerium äußerte sich hingegen in einem Schreiben an den VCD zurückhaltend: „Solange eine bundeseinheitliche Regelung aber fehlt, möchte sich das Saarland an der bestehenden Rechtslage orientieren ...“.  Aus Sicht des VCD ist die Sachlage in der Straßenverkehrsordnung jedoch ausreichend geregelt. Der Verkehrswendeclub sieht im wiederholten Markieren des Sinnbildes „Radverkehr“ eine schnelle und kostengünstige Maßnahme, um den Radverkehr im Saarland zu fördern. Die unterschiedliche Praxis der acht saarländischen Straßenverkehrsbehörden sollte einem einheitlichen Standard, die Piktogramme zu nutzen, weichen.

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news-20110 Mon, 15 Dec 2025 13:14:45 +0100 Feiern und vernetzen: VCD-Sommerfest 2025 /startseite/detail/feiern-und-vernetzen-vcd-sommerfest-2025 “Feiern und vernetzen”: So lautete die Überschrift für unser Sommerfest 
am 13. September 2025, in die Rohrbacher Mühle.
Und das war nicht zu viel versprochen: 

Junge und (etwas mehr) alte Menschen kamen mit kleinen Kennenlern-Impulsen schnell miteinander in Kontakt. 
Der Rest ging dann von ganz alleine - oder nein: 

Einen wesentlichen Betrag dazu, dass es so toll war, leistete die 
bezaubernde Atmosphäre rund um und in der Rohrbacher Mühle
Und: unser Gastgeber Paar Magda und Andreas!
Und natürlich das Büffet: Ihr wisst schon: “Viele Köche… bringen leckere Sachen mit!”
Und nicht zu vergessen: die beiden Musiker mit Saxophon und Klavier.
Und die ungefähr 50 interessanten Menschen, die man wiedersehen oder neu kennenlernen konnte.

Dass es bis weit in die Nacht noch ausdauernde Gesprächsgruppen und -Grüppchen gab, spricht für sich.
Das war ein wirklich gelungenes Debüt für ein VCD-Saarland-Sommerfest.

 

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news-20105 Sun, 14 Dec 2025 11:41:15 +0100 Gemeinde Riegelsberg will sichere Schulwege /startseite/detail/gemeinde-riegelsberg-will-sichere-schulwege In Riegelsberg besteht dringender Handlungsbedarf! Die jüngsten Schulweg-Begehungen und Elternumfragen – angestoßen von den VCD-Vertretern Ronald Maltha und Peter Thomas – zeigen deutlich: Die aktuelle Verkehrssituation gefährdet täglich Kinder auf ihrem Weg zur Schule.

Der VCD Saarland begrüßt ausdrücklich den gemeinsamen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, SPD und FDP zur Umsetzung der Schulwegesicherheitskonzepte an vier Riegelsberger Schulen.

Vorarbeit der Schulen – fachlich begleitet vom VCD
Unter fachlicher Begleitung des VCD wurden Ende 2024 und Anfang 2025 an der Ellerschule, der Lindenschule, der Leonardo-da-Vinci-Gemeinschaftsschule sowie – in Eigeninitiative der Eltern – an der Grundschule Pflugscheid zahlreiche Gefahrenstellen systematisch erfasst. Zu den zentralen Problemen gehören: 

  • Parkende Autos auf Gehwegen,
  • ungesicherte Querungsbereiche,
  • fehlende Beschilderung und
  • zu hohe Geschwindigkeiten 

Lösungen für mehr Sicherheit
Nach der Bestandsaufnahme wurden unter Federführung des VCD auch Lösungen erarbeitet, die kostengünstig sind und sich schnell umsetzen lassen. Dazu gehören: 

  • sichere „Kiss-and-Ride“-Zonen,
  • neue Zebrastreifen und auffällige rote Fahrbahnmarkierungen,
  • Halteverbote vor den Schulen,
  • Verkehrsberuhigung, etwas durch Einbahnstraßen oder Schrittgeschwindigkeit
  • der Einsatz von Schülerlotsen und weitere Vorschläge. 

Auch „Tempo 30“ vor Schulen – ein wichtiger Baustein für mehr Sicherheit – kann seit der StVO-Novelle 2024 endlich von den Kommunen unbürokratisch angeordnet werden.

Alle Schulkonferenzen bestätigen einstimmig die vorgeschlagenen Maßnahmen und fordern deren zeitnahe Umsetzung.

 

Gemeinde bringt es auf den Weg
Diese Vorschläge wurden in den Gemeinderat eingebracht und als „Schulwege-Sicherungskonzept“ auch beschlossen. 
Nun sollen die Maßnahmen geprüft und zeitnah umgesetzt werden.

Der VCD Saarland begrüßt, dass Gemeinderat und Verwaltung die Maßnahmen ohne Verzögerung auf den Weg bringen wollen.
Denn sichere Schulwege sind weit mehr als ein Verwaltungsakt: Sie ermöglichen Kindern mehr Selbstständigkeit, reduzieren das morgendliche Verkehrschaos vor den Schulen und machen den Ort insgesamt lebenswerter. 
Jetzt gilt es, den breiten Rückhalt aus Schulen, Elternschaft und Politik zu nutzen – und sichtbare Verbesserungen schnell Wirklichkeit werden zu lassen.

 

Öffentliche Aufmerksamkeit
Ein solcher Beschluss ist wegweisend und fand darum 
viel öffentliche Aufmerksamkeit, z.B.:

 

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news-20104 Sun, 14 Dec 2025 10:38:13 +0100 VCD Saarland setzt auf spielerische Verkehrserziehung /startseite/detail/vcd-saarland-setzt-auf-spielerische-verkehrserziehung Spielend lernen – der VCD-Parcours
Besonders beliebt war der Geschicklichkeitsparcours, den der VCD mit einem ICE-Bobbycar ausgerüstet hatte. Unter der Anleitung von Andreas Meiser lernten die Kinder, wie man sicher bremst, Kurven meistert und Hindernisse einschätzt – ohne Druck, dafür mit viel Enthusiasmus. So wurde Verkehrssicherheit ganz nebenbei zu einem spannenden Erlebnis.

Wichtige Fragen – verständlich beantwortet
Während die Kleinsten fuhren, nutzten Eltern und größere Kinder die Gelegenheit, sich am VCD-Stand zu informieren. Ronald Maltha vermittelte grundlegende Tipps für mehr Sicherheit im Alltag:

  • Sichtbar bleiben: Reflektoren an Kleidung, Rucksäcken und Fahrrädern und gute Beleuchtung schützen – besonders in der dunklen Jahreszeit.
  • Regeln gemeinsam einüben: Stehen bleiben, nach links und rechts schauen, Blickkontakt zu Autofahrenden aufnehmen – grundlegende Routinen für sicheres Überqueren der Straße.
  • Helm aufsetzen: Er schützt zuverlässig vor schweren Kopfverletzungen.
  • Gutes Vorbild sein: Eltern prägen das Verhalten ihrer Kinder durch ihr eigenes Verhalten. Darum: Rücksicht nehmen, aufmerksam sein!
  • Sichere Wege wählen: Gut einsehbare Übergänge, Tempo-30-Zonen, kindgerechte Routen erhöhen die Sicherheit.

Warum solche Aktionen wichtig sind
Mit der Mischung aus spielerischem Lernen und praxisnaher Information zeigte der VCD, wie niedrigschwellig Verkehrserziehung sein kann: Kinder sind ganz bei der Sache, wenn sie spielerisch selbst ausprobieren können – und Eltern nehmen Tipps gerne an, wenn sie praxisnah erklärt werden. Genau diese Verbindung gelang dem VCD Saarland erneut überzeugend. Und auch die VCD-Aktiven waren begeistert von der Resonanz. 

 

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news-20103 Sun, 14 Dec 2025 10:15:37 +0100 Der VCD als Gesprächspartner im Landtag /startseite/detail/der-vcd-als-gespraechspartner-im-landtag In den vergangenen Wochen war der VCD Saarland zu Gesprächen mit den Landtagsfraktionen von CDU und SPD eingeladen. In den Terminen, an denen unter anderem Ronald Maltha als Vertreter des VCD Saarland teilnahm, baten beide Fraktionen den Verband um eine fachliche Einschätzung des aktuellen Entwurfs des saarländischen Landeshaushalts aus Sicht einer nachhaltigen und ökologisch ausgerichteten Verkehrspolitik.

Es ist der letzte Haushalt vor den Landtagswahlen und damit entscheidend für die Maßnahmen bis dahin.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen vor Allem die Finanzierung des Rad- und Fußverkehrs sowie die Verkehrssicherheit – insbesondere die Sicherheit von Kindern auf ihrem täglichen Schulweg.

Gegenüber CDU und SPD hoben wir hier zwei zentrale Anliegen hervor:

  • Verbindliche Zeit- und Umsetzungspläne für priorisierte Radwege, damit vorhandene Fördermittel effizient genutzt und bestehende Lücken im Radwegenetz zügig geschlossen werden können.
  • Ein landesweites Programm für sichere Schulwege, das bauliche Maßnahmen, Schulwegpläne, Verkehrserziehung sowie fachliche und finanzielle Unterstützung der Kommunen systematisch bündelt.

Gerade sichere Schulwege seien ein entscheidender Baustein für Verkehrssicherheit, Gesundheitsförderung und selbstständige Mobilität von Kindern, betonte Ronald Maltha im Gespräch.

Bewertung des Haushaltsentwurfs
Wir machten deutlich, dass der Haushaltsentwurf für die nächsten zwei Jahre weiterhin eine starke Priorisierung des klassischen Straßenbaus vorsieht, während Investitionen in den Rad- und Fußverkehr deutlich hinter den Erfordernissen zurückbleiben: 
Für 2027 sind rund 44 Millionen Euro für Straßenbaumaßnahmen sowie weitere 27,8 Millionen Euro für den Erhalt von Landstraßen vorgesehen. 
Demgegenüber stehen lediglich 4,3 Millionen Euro für den Bau und die Erhaltung von Radwegen, was deutlich weniger ist als noch 2025.

Aus Sicht des VCD steht diese Mittelverteilung komplett im Widerspruch zu den Zielen des saarländischen Klimaschutzgesetzes, das eine deutliche Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs bis 2030 vorsieht. Auch mit Blick auf die Verkehrssicherheit – insbesondere für Kinder sowie für Fußgängerinnen und Fußgänger – seien die vorgesehenen Mittel unzureichend.

Forderungen des VCD Saarland
Der VCD Saarland brachte in den Gesprächen daher folgende Vorschläge ein:

  • eine deutliche Erhöhung der Mittel für Rad- und Gehwege auf mindestens 10 bis 15 Millionen Euro jährlich durch Umschichtung eines Teils der Straßenbaumittel
  • die Einrichtung eines eigenständigen Schulwege- und Verkehrssicherheitsprogramms
  • gezielte Unterstützung für personell schwach ausgestattete Kommunen
  • Vorrang für Projekte, die die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen erhöhen.

Als Beispiele für eine zukunftsorientierte Planung nannte der VCD unter anderem die Umsetzung von Radvorrangrouten entlang wichtiger Siedlungsachsen sowie die Umwidmung geeigneter Gemeindeverbindungsstraßen zu Fahrradstraßen.

Konstruktiver Beitrag zur Verkehrswende
Der VCD Saarland machte deutlich, dass er den politischen Prozess weiterhin konstruktiv, fachlich und lösungsorientiert begleiten wird. Der Verband bietet seine Expertise ausdrücklich an – etwa bei der Entwicklung eines landesweiten Schulwegeprogramms, bei Pilotprojekten wie dem Kaiserradweg oder bei der Bewertung konkreter Infrastrukturmaßnahmen.

Die Gespräche fanden durchweg in einer angenehmen und konstruktiven Atmosphäre im Landtag statt und zeigen: Der VCD Saarland ist ein geschätzter und fachlich anerkannter Ansprechpartner für Politik und Verwaltung in Fragen der Verkehrswende und der Verkehrssicherheit.

 

Kontakt:
Ronald Maltha
Landesvorstand VCD Saarland
Ev.-Kirch-Str. 8, 66111 Saarbrücken
E-Mail: ronald.maltha@vcd-saar.org
Web: https://saarland.vcd.org 

 

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news-20100 Sat, 13 Dec 2025 16:59:00 +0100 Lange Wartezeiten, kurze Grünphasen, brenzlige Situationen /startseite/detail/lange-wartezeiten-kurze-gruenphasen-brenzlige-situationen Wo liegt das Problem?

Täglich nutzen viele Menschen den Völklinger Bahnhof. Um von der Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite zum Bahnhof zu gelangen, muss die stark befahrene Rathausstraße über zwei(!) Ampelabschnitte überquert werden. Dazwischen befindet sich eine Mittelinsel. 
Die Ampelphasen sind nicht aufeinander abgestimmt. Und wer in der Mitte vergisst zu drücken, ist auf der Insel gestrandet…


Diese Ampelanlage an der L165/Rathausstraße zwingt Zufußgehende seit Jahren zu sehr langen Wartezeiten. Bei der Überquerung kommt es darum immer wieder zu brenzligen Situationen:
„Wir beobachten immer wieder, dass Menschen aus Frust oder Zeitdruck bei Rot überqueren, weil sonst der Anschlussbus oder -zug verpasst wird“, erklärt Ruth Kremser, Landesvorstand des VCD Saar. „Diese Situation ist unzumutbar und gefährlich.“ Wer doch bis Grün wartet, wird mit einer extrem kurzen Grünphase bestraft: Zu wenig Zeit für ältere Personen, Menschen mit Kindern oder mit Mobilitätseinschränkungen.

 

Kurzfristige Entschärfungsmaßnahme bereits gefunden


Durch hartnäckiges Nachfragen bei der Stadtplanung Völklingen und dem Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) wurde hier ein Problembewusstsein geschaffen. 
Auch eine kurzfristige möglich Lösung ist schon in Sicht:
 
Dabei sollen beide Ampelabschnitte auf der Rathausstraße gleichzeitig Grün bekommen, sodass die komplette Straße überquert werden kann, ohne auf der Mittelinsel warten zu müssen. Diese Maßnahme verkürzt die Wartezeiten erheblich und erhöht die Sicherheit. 
 

Nun ist die Stadt Völklingen am Zug
Der LfS hat ist bereit, die Änderung kurzfristig umzusetzen – sobald die Stadt Völklingen die rechtlich notwendige Anordnung erlässt.
„Die Lösung liegt auf dem Tisch, die technische Umsetzung ist möglich. Jetzt braucht es einzig die verkehrsrechtliche Anordnung der Stadt“, so Kremser. Angesichts der tagtäglichen Frustration und Gefährdung des Fußverkehrs fordert der VCD eine schnelle Entscheidung der Straßenverkehrsbehörde.

 

Modernisierung erst ab 2027 – Übergangslösung dringend notwendig
 

Die vollständige Modernisierung der Lichtsignalanlage ist laut Stadt Völklingen und LfS frühestens für 2027 vorgesehen. Bis dahin müssen tagtäglich hunderte Menschen die unzureichende Querung nutzen – darunter viele, die am Bahnhof zwischen Bus und Bahn umsteigen.

„Es ist unverständlich, dass eine Gefährdung und Benachteiligung über Jahre bestehen bleibt, obwohl eine schnelle Entschärfung möglich ist. Die Stadt ist hier in der Pflicht“, betont Kremser.

VCD bietet Zusammenarbeit an
Der VCD Saar steht für einen gemeinsamen Ortstermin mit Stadt, LfS und weiteren Beteiligten bereit und unterstützt alle Maßnahmen, die die Sicherheit Zufußgehender verbessern und die Benachteiligung des Fußverkehrs abbauen.

 

Kontakt:

Ruth Kremser
Landesvorstand VCD Saarland
Ev.-Kirch-Str. 8, 66111 Saarbrücken
E-Mail: ruth.kremser@vcd-saar.org
Web: https://saarland.vcd.org 

 

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news-19957 Wed, 26 Nov 2025 07:53:41 +0100 VCD für Reform bei Zuständigkeit der Straßenverkehrsbehörden (§ 3 StVZustG) /startseite/detail/vcd-fuer-reform-bei-zustaendigkeit-der-strassenverkehrsbehoerden-3-stvzustg Saarbrücken 26. Novermber 2025 - Der Antrag des VCD an Ministerin Berg zielt darauf ab, in § 3 des Gesetzes die Verantwortung für Schilder und andere verkehrsrechtliche Anordnungen so zu regeln, dass Behörden effizienter und mit besser geschultem Personal zu mehr Sicherheit im Verkehr beitragen.

Immer wieder beobachten VCD und auch Kommunen Schwierigkeiten im Zusammenspiel mit der zuständigen Straßenverkehrsbehörde. Insbesondere die Umsetzung von Lärmschutzplänen (Beispiele St. Ingbert, Riegelsberg) aber auch die Berücksichtigung des Fuß- und Radverkehrs verlaufe nicht zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger. Am Beispiel des Kaiserradweges hat sich für den VCD einmal mehr gezeigt, wie unterschiedlich die Verkehrsführung in Abhängigkeit der zuständigen Straßenverkehrsbehörde gerade beim Fuß- und Radverkehr ausfällt. Bei der Achse Saarbrücken-Homburg durchfährt eine Radlerin drei verschiedene Zuständigkeits–bereiche und muss dabei auch mit ganz unterschiedlichen Standards zurecht–kommen: Radspuren Piktogrammen auf der Fahrbahn in Saarbrücken; Kombinierte Rad-/Fußwege in St. Ingbert; schmale Radwege im Saarpfalz-Kreis. 

Aus Sicht des VCD kann eine Zentralisierung der Zuständigkeit und der Einsatz von entsprechend geschultem Personal die Attraktivität des Straßenraums für Radelnde und Zufußgehende deutlich erhöhen. Hier fehlt es bis heute an einheitlichen Standards. Der VCD beantragt daher die Reform der Zuständigkeit mit deutlich weniger Straßenverkehrsbehörden im Saarland. Dabei könne zumindest die Zuständigkeit von „Kreisfreien Städten“ entfallen. Solche gibt es bereits seit der Gebietsreform 1974 nicht mehr.

 

 

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news-19953 Mon, 24 Nov 2025 14:30:32 +0100 Nächste Hürden für Kaiserradweg genommen: Absichterklärung unterschrieben, Machbarkeitsstudie in Arbeit /startseite/detail/naechste-huerden-fuer-kaiserradweg-genommen-absichterklaerung-unterschrieben-machbarkeitsstudie-in-arbeit In der Absichtserklärung zum Kaiserradweg sagen sich die betroffenen Akteure gegenseitige Unterstützung zu.

Machbarkeitsstudie
Bereits seit Anfang 2025 läuft eine Machbarkeitsstudie  - initiiert von der begleitenden Projektgruppe und in Auftrag gegeben vom vorrangig betroffenen Landesbetrieb für Straßenbau (LfS). In ihr ermitteln derzeit Experten den Bestand und Handlungsbedarf. Außerdem simulieren die beauftragten Institute PTV (Karlsruhe) und IGS (Neuss), welche Effekte eine optimierte Rad-Infrastruktur gerade für den Alltagsradverkehr haben wird.

Etappenziel nach vier Jahren Arbeit 
Die Projektgruppe hat seit Anstoß des Projektes durch den VCD im Jahr 2022 inzwischen 16-mal getagt. In ihr kommen die Vertreter der beteiligten Kommunen Saarbrücken, St. Ingbert, Kirkel und Homburg zusammen, außerdem vom Saarpfalz-Kreis, dem Biosphären-Zweckverband Bliesgau, aus dem Verkehrsministerium (MUKMAV), dem Landesbetrieb für Straßenbau (Lfs), dem VCD und ADFC sowie von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW). 
Der VCD moderiert mit dem Initiator Werner Ried seither ehrenamtlich das Gremium.

Bedeutung der Kaiserradwegs 
Der VCD sieht im Konzept der Radvorrangroute „Kaiserradweg“ eine Blaupause für Radinfrastruktur auch in anderen Siedlungsachsen des Saarlandes. 
Im konkreten Fall der Kaiserstraße soll die neue Infrastruktur als schnelle Wegeführung, d. h. kreuzungsarm und mit Vorrang für Radfahrer, ein Rückgrat für den Radverkehr bilden - mit Anschluss auch an das Biosphärenreservat Bliesgau .
Die heterogenen und z. T. kaum befahrbaren Radwege (Neuhäusel, Rentrisch) sollen einer modernen Radinfrastruktur weichen, die für alle sichtbar ist und einlädt, aufs Rad umzusteigen.


Anlage
Hier der “Letter of Intent” (LoI, Absichtserklärung) zum Kaiserradweg,
den die Beteiligten unterschrieben haben (PDF, nicht barrierefrei).

 

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news-19914 Mon, 10 Nov 2025 16:22:14 +0100 Freie Gehwege für alle! /startseite/detail/freie-gehwege-fuer-alle Zufußgehen soll sicher und angenehm sein – für alle Menschen. Doch vielerorts sind Gehwege im Saarland durch parkende Autos so eng, dass Kinderwagen, Rollstühle oder Rollatoren kaum durchkommen. 
Das ist besonders gefährlich, wenn diese dann auf die Straße ausweichen müssen. 

Helfen Sie uns!
Wir möchten das ändern und rufen Bürgerinnen und Bürger zur Mithilfe auf: 
Sie können in einem einfachen Online-Formular Orte eintragen, an denen regelmäßig Fahrzeuge auf dem Gehweg parken und das Durchkommen erschweren.

„Wir wollen sichtbar machen, wo Menschen zu Fuß im Alltag behindert werden – nicht, um jemanden anzuschwärzen, sondern um Lösungen zu finden“, betont der VCD Saarland. Jede Meldung hilft, die Situation vor Ort besser zu verstehen.
Die gemeldeten Stellen werden auf einer Online-Karte dargestellt. So wird deutlich, wo Handlungsbedarf besteht, damit Gehwege wieder barrierefrei und sicher werden.

Die Ergebnisse und konkrete Hinweise für Verbesserungen werden den Kommunen zur Verfügung gestellt. Der VCD Saarland setzt sich dann dafür ein, dass Städte und Gemeinden im Land ihre Gehwege besser schützen und damit die Mobilität zu Fuß stärken.

Jede Meldung erhöht den Druck auf die Kommunen, aktiv zu werden, und unterstützt die Arbeit des VCD für:

  • Sichere und barrierefreie Fuß- und Gehwege
  • Eine entschlossene Umsetzung der nationalen Fußverkehrsstrategie
  • Die Einführung eines aktiven Parkraum-Managements
  • Das Ermöglichen einer digitalen Parkraum- und Verkehrskontrolle
  • Die Vision Zero: Keine Verkehrstoten und Schwerverletzte mehr im Verkehr

Hier erfahren Sie mehr und können Ihre Meldung eintragen: 
VCD-Mobi-Check Freie Gehwege

 

Hinweis: Gefährdungen durch einzelne, kurzzeitig falschparkende Fahrzeuge auf Geh- und Radwegen oder Autos, die mit geringem Abstand zu Ein- und Ausfahrten oder an Kreuzungen auf der Straße parken und die Sicht behindern sind nicht Gegenstand der Aktion. 
Betroffene können individuell eine Meldung an die Polizei oder das Ordnungsamt richten, z.B. über die Plattform „weg.li“. 

 

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news-19845 Wed, 22 Oct 2025 08:30:20 +0200 VCD-Alternative für Stadtbahn Ost via Eschberger Weg /startseite/detail/vcd-alternative-fuer-stadtbahn-ost-via-eschberger-weg Eine bessere Variante im Vergleich zur Saarbahn-Planung sieht der Verband in einer Führung der Trasse unter Nutzung der alten Bahntrassen und entlang der DB-Hauptstrecke. Diese müsse mit den Stadtbahngleisen genauso verknüpft werden, wie dies im Westen Saarbrückens der Fall ist. Der neue Bahnhof „Zoo/Halberg“ wäre dann ein echter Umsteigebahnhof ohne lange Fußwege. 

Die Variante des VCD führt nur kurz über die Mainzer Straße und nutzt dann die frühere Verbindungskurve zwischen den Strecken zwischen Saarbrücken und Homburg bzw. Saargemünd bis zum Saarbasar mit dem neuen Haltepunkt „Zoo/Halberg“ für RE, RB und Saarbahn. Vorteil ist, dass über diese Wegeführung nahe Eschberger Weg ein neuer Haltepunkt möglich ist und teure Umbauarbeiten im Straßenraum der Mainzer Straße nicht notwendig sind.

Der VCD plädiert zudem dafür, die Erweiterung Ost der Stadtbahn zu nutzen, um die Saarbahnwerkstatt auch über ein Gleis östlich der Bahnstrecke nach Saargemünd anzuschließen. Dies erlaubt die einseitige Fixierung des Saarbahnbetriebes mittels kostspieliger Zweisystemfahrzeuge zu reduzieren.

Der VCD appelliert daher an die städtischen Gremien und Entscheidungsträger, die Varianten und Möglichkeiten für den Stadtbahnausbau Ost genau zu prüfen.

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