VCD Saarland Nachrichten http://saarland.vcd.org de_DE VCD Saarland Thu, 27 Jan 2022 18:56:44 +0100 Thu, 27 Jan 2022 18:56:44 +0100 TYPO3 EXT:news news-9810 Thu, 16 Dec 2021 11:11:10 +0100 VCD an Ministerin Rehlinger & Staatssekretär Luksic: Elektrifizierungslücke im Bliesgau stopfen! https://saarland.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-an-ministerin-rehlinger-staatssekretaer-luksic-elektrifizierungsluecke-im-bliesgau-stopfen/ Der VCD Saarland hat sich mit einem Schreiben an Staatssekretär Luksic im BMVI und an Verkehrsministerin Rehlinger gewandt, um die zukünftige Elektrifizierungslücke zwischen Einöd und Rohrbach zu schließen. Der VCD begrüßt darin die vorgesehene Umstellung vom Dieselbetrieb auf batterie-elektrische Farhzeuge ab 2025. Für eine nachhaltige Mobilität mit Chancen im Güterverkehr und überregionalen Personenverkehr muß aus Sicht VCD aber eine durchgehende Elektrifizierung der Bahnstrecke Saarbrücken-Landau-Karlsruhe erfolgen. Während das Land Rheinland-Pfalz schon entsprechende Projekte in den Bundesverkehrswegeplan eingebracht hat (Wiederherstellung Zweigleisigkeit / Elektrifzierung Pirmasens-Landau) stehen Initiativen im Saarland noch aus. Insbesondere die 13 km zwischen Rohrbach und Einöd bedürfen der Elektrifzierung, um zukunftsfähig zu blieben.

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news-9221 Tue, 17 Aug 2021 17:35:37 +0200 SVOLT-Standort-Debakel: VCD unterstützt Alternativvorschlag ENSDORF der Bürgerinititative https://saarland.vcd.org/startseite/detail/news/svolt-standort-debakel-vcd-unterstuetzt-alternativvorschlag-ensdorf-der-buergerinititative/ Für den VCD kommt angesichs der bisherigen Standortplanung für SVOLT-Standorte ohne Gleisanschluss nur in Frage, die Planung komplett zu überdenken. Der VCD unterstützt den Vorschlag, an einem erschlossenen Standort wie Ensdorf, die SVOLT-Aktivitäten umweltverträglich und verkehrslogistisch günstiger zu konzentrieren. Während in Eiweiler (Gemeinde Heusweiler) ein ehemaliger Industriestandort zur Verfügung steht, muss bei Überherrn bisher unbebaute Fläche mit wertvoller Landwirtschaftsfläche in Anspruch genommen werden. Diese Flächenneuversiegelung ist nicht nicht zu rechtfertigen, wenn ähnliche Flächen wie der Standort am stillgelegten Kraftwerk Ensdorf als Alternative zur Verfügung stehen.

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news-9066 Fri, 16 Jul 2021 15:56:33 +0200 Picknick per Lastenrad: Gründung der Lastenrad-Community am 4. September 2021 im Gut Ettental (St. Ingbert) https://saarland.vcd.org/startseite/detail/news/picknick-per-lastenrad-gruendung-der-lastenrad-community-am-4-september-2021-im-gut-ettental-st-i/  

 

In idyllischer Umgebung des Gutes Ettental bei St. Ingbert picknicken am 4. September gegen 14:30 Uhr die saarländischen Lastenradler*innen!

Nach gemeinsamer Tour von Saarbrücken ab 13:15 Uhr (Treffpunkt am Brunnen St. Johanner Markt) via Grumbachtal, Reichenbrunn und Oberwürzbach wollen wir uns zum Plausch, PiqueNique und Eis essen im Gut Ettental gemütlich zusammen finden. Dort gibt es Eis von Henry’s Eismanufaktur, Getränke und eine herrliche Umgebung! Schau mal hier.

Ziel ist, Erfahrungen mit dem Lastenrad, Tips und Tricks auszutauschen sowie einfach mal einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Selbstverständlich dürfen auch Radlerinnen und Radler noch ohne Lastenrad mitfahren. Info und Anmeldung unter service@vcd-saar.org

 

Mehr zum Thema Lastenrad beim VCD Saarland gibt es hier.

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news-9082 Fri, 16 Jul 2021 15:56:33 +0200 PiqueNique per Lastenrad: Gründung der Lastenrad-Community am 4. September 2021 im Gut Ettental (St. Ingbert) https://saarland.vcd.org/startseite/detail/news/piquenique-per-lastenrad-gruendung-der-lastenrad-community-am-4-september-2021-im-gut-ettental-st/  

In idyllischer Umgebung des Gutes Ettental bei St. Ingbert treffen sich am 4. September gegen 14:30 Uhr die saarländischen LastenradlerInnen!

Nach gemeinsamer Tour von Saarbrücken ab 13:15 Uhr (Treffpunkt am Brunnen St. Johanner Markt) via Grumbachtal, Reichenbrunn und Oberwürzbach wollen wir uns zum Plausch, PiqueNique und Eis essen im Gut Ettental gemütlich zusammen finden. Dort gibt es Eis von Henry’s Eismanufaktur, Getränke und eine herrliche Umgebung! schau mal hier

Ziel ist auch, die Erfahrungen mit dem Lastenrad, Tips und Tricks auszutauschen sowie einfach mal einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Selbstverständlich dürfen auch Radlerinnen und Radler noch ohne Lastenrad mitfahren. Info und Anmeldung unter service@vcd-saar.org

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news-8937 Wed, 23 Jun 2021 20:15:01 +0200 SVOLT: VCD favorisiert rasche Inbetriebnahme Dillingen-Lebach und perspektivisch Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke Bous https://saarland.vcd.org/startseite/detail/news/svolt-vcd-favorisiert-rasche-inbetriebnahme-dillingen-lebach-und-perspektivisch-wiederaufbau-der-ei/ Im Themenabend des VCD  vom 23. Juni 2021 hat Werner Ried seine Untersuchung zur klimaverträglichen Anbindung der SVOLT-Standorte im Saarland präsentiert. Die Unterlagen dazu finden Sie hier.

Der VCD betrachtet darin die Fragen:

  • Warum jetzt gehandelt werden muss und neue Industriegebiete ohne Bahn nicht mehr akzeptabel sind
  • Wie Gleisanschlüsse für die Standorte Eiweiler/Überherrn aussehen könnten und was planerisch zu beachten
  • Was bei den Zulaufstrecken des Bahnnetzes zu tun ist
  • Welche Alternativen für eine Bahnverbindung zwischen den SVOLT-Standorten bestehen

Eine kurzfristig realisierbare Schienenanbindung für den Güterverkehr sieht der VCD im Wiederaufbau der fehlenden Gleise von ca. 2 km Länge zwischen Saarlouis/Dillingen und Lebach. Dieser Lückenschluss hat auch ein hohes Synergiepotenzial für den Personenverkehr (Linie Homburg-Lebach-Dillingen-Frankreich-Luxemburg) und für weiteren Güterverkehr im Primstal.

Bei raschem Handeln kann die Lücke in weniger als zwei Jahren geschlossen werden inklusive Sanierung maroder Anteile der betroffenen Primstalbahn. Der VCD schätzt die notwenigen Investitionen auf einen einstelligen Millionebetrag. Fördergelder stehen auch dafür zur Verfügung. 

Diese “Variante West” der Anbindung SVOLT in Heusweiler schafft auch die Voraussetzung, auf kurzem Weg die beiden SVOLT-Standorte über die Schiene zu vebinden. Dabei wäre der Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke von Bous die wirtschaftlichste Lösung für die Logistik per Bahn zwischen den SVOLT-Standorten.

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news-8912 Tue, 15 Jun 2021 20:20:52 +0200 SVOLT-Standorte nur per Diesel-LKW trotz Lage an Bahnstrecke https://saarland.vcd.org/startseite/detail/news/svolt-standorte-nur-per-diesel-lkw-trotz-lage-an-bahnstrecke/ Saarbrücken, 15. Juni 2021. Nach Erkenntnissen des VCD sind alle Planungen zur Verkehrsanbindung und zur innerbetrieblichen Logistik der SVOLT-Ansiedlung im Saarland bisher ausschließlich auf LKW-Transporte ausgerichtet. Die kunden- und klimapolitisch wichtigen Gleisanschlüsse der geplanten SVOLT-Standorte finden noch keine Berücksichtigung. Dies erstaunt, da sowohl der Standort in Überherrn als auch jener in Eiweiler unmittelbar an einer Bahninfrastruktur liegen.

Der VCD rechnet mit mehreren hundert LKW-Fahrten täglich je Standort. Die dafür vorhandene Dieseltechnik wird nicht nur den Klimawandel weiter befeuern, sondern auch die Akzeptanz der Neuansiedlung verringern. Überraschend ist ein Logistikkonzept per LKW auch, weil sowohl Lieferanten als auch Kunden für SVOLT schon längst auf Verkehrskonzepte im Schienenverkehr setzen.

Spätestens das Stickoxid-Urteil des EUGH und die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zum Kimaschutzgesetz erfordern, dass die Neuplanung von Industriegebieten von vorneherein auf umweltverträgliche Transportmöglichkeiten setzen muss. Eine nachträgliche Realisierung der Gleisanschlüsse und die Ertüchtigung der Zulaufstrecken ist unrealistisch oder nur mit einem unverhältnismäßigen Mehraufwand leistbar.

Der VCD bedauert, dass weder das Unternehmen SVOLT noch die Landesregierung auf eine umwelt- und zukunftstraugliche Lösung gleich zu Betriebsbeginn drängen, obgleich die Bahninfrastruktur quasi bis vor die Haustür vorhanden ist. Dieser Fall belegt, wie weit Klimapolitik und politisch-wirtschaftliches Tagesgeschäft auseinanderliegen.

Mit Blick auf Verkehrs- und Klimapolitik darf laut VCD im Saarland nie wieder ein neues Gewerbe-/Industriegebiet ohne Gleisanschluss in Betrieb gehen. „Wer jetzt nicht auf die Schiene setzt, den bestrafen die Kunden und der Klimawandel. – Es wäre auch ein bitterer Imageschaden für das Saarland, die SVOLT-Produktion ohne Gleisanschluss zu starten“, so der VCD-Landesvorstand.

Siehe auch Beitrag im SR-Fernsehen (Aktueller Bericht vom 15.06.2021)

Der VCD hat den Handlungsbedarf für einen Schienenverkehr für SVOLT näher betrachtet. Dr. Werner Ried vom VCD-Vorstand stellte das Ergebnis in einem gut besuchten Sondertermin der Veranstaltungs­reihe „VCD-Themenabend“ vor. Mehr dazu inkl. der Machbarkeitsstudie zum Download hier.

Das uns nahestende “Netzwerk Europäischer Eisenbahnen e.V.” fordert in seiner Pressemitteilung vom 20.06.21 (hier) ebenfalls, “endlich Schienen statt Straßen” auszubauen.

 

 

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news-8539 Tue, 13 Apr 2021 09:30:00 +0200 Drei neue S-Bahn-Halte für das Saarland https://saarland.vcd.org/startseite/detail/news/drei-neue-s-bahn-halte-fuer-das-saarland/  

Das Planfeststellungsverfahren zur Reaktivierung der Bliestalbahn im Abschnitt Homburg bis Einöd und weiter nach Zweibrücken ist eröffnet. Die Unterlagen liegen u. a. in den Rathäusern von Zweibrücken und Homburg aus bzw. können interessierte Bürger sie im Internet auch ohne Termin studieren link.

Drei neue S-Bahn-Stationen soll es geben:

  • Homburg-Beeden und Schwarzenacker erhalten wieder einen Bahnanschluss;
  • in Homburg-Schwarzenbach soll ein komplett neuer Halt entstehen.

Im einstigen Bahnknoten Einöd soll es dank eines neuen Bahnsteigs möglich sein zwischen die Linien im Würzbachtal über Blieskastel und der neuen S-Bahn via Homburg umzusteigen.

Sofern die Planfeststellung ohne Verzögerung abläuft, ausreichend Kapazität für die Detailplanung und den Bau zur Verfügung stehen, so kann Ende 2024 der Bahnbetrieb wieder bis Zweibrücken starten. Das Angebot sieht vor, die S-Bahn von Mannheim-Kaiserslautern über Homburg hinaus nach Zweibrücken zu verlängern. Dies ist möglich, ohne zusätzliche Fahrzeuge. Die aktuelle Standzeit von 50 Minuten in Homburg reicht aus, noch bis Zweibrücken und zurück weiter zu fahren. Die elektrische S-Bahn bringt eine saubere und schnelle Bahnverbindung in den Saar-Pfalz-Kreis und das “Fahrtziel Natur” mit dem Biosphärenreservat Bliesgau.

Die reaktivierte und elektrifizierte Strecke bis Zweibrücken macht die 14 km kurze Bahn im Würzbachtal über Blieskastel-Lautzkirchen zur Lücke im elektrischen Bahnnetz. Der VCD Saarland fordert daher, diese Elektrifizierungslücke zu schließen und im Bliesgau zukünftig emissionsfrei bezüglich Klimagasen zu fahren.

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news-8504 Mon, 05 Apr 2021 13:53:00 +0200 Sympathieträger & Hingucker: auf dem Lastenrad Werbung für den VCD machen und Geschenk erhalten https://saarland.vcd.org/startseite/detail/news/sympathietraeger-hingucker-auf-dem-lastenrad-werbung-fuer-den-vcd-machen-und-geschenk-erhalten/ Wussten Sie, dass das Saarland die Anschaffung eines Lastenrades finanziell unterstützt? Hier gibt es alle Infos zu den Fördergeldern des Saarlandes für den Lastenradkauf.

Zusätzlich dazu hält der VCD Saar ein weiteres Goody bereit für alte und neue Lastenradler*Innen: Wer sein Cargo-Velo beidseitig mit den Aufklebern des VCD-Saarland beklebt, erhält eine einährige, kostenfreie Testmitgliedschaft und natürlich die schmucken Aufkleber. Und für alle, die schon MItglied sind, gibt es als Aufwandsentschädigung ein wertiges Präsent. – Kontakt&Bewerbung gleich an service@vcd-saar.org .

 

 

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news-8503 Mon, 05 Apr 2021 13:25:06 +0200 Impfzentren müssen auch ohne Auto erreichbar sein! https://saarland.vcd.org/startseite/detail/news/impfzentren-muessen-auch-ohne-auto-erreichbar-sein/ Saarbrücken 5. April 2021. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) im Saarland bedauert die unzureichende Information zur Erreichbarkeit der saarländischen Impfzentren. Die offizielle Webseite des Saarlandes weist zur Anfahrt an die oft abgelegenen Standorte an erster Stelle die Anreise mit dem Auto aus. Für den öffentlichen Verkehr fehlt hingegen die zuverlässige Verlinkung zum Saarfahrplan. Anreiseempfehlungen mit dem Fahrrad und zu Fuß fehlen gänzlich.

VCD-Mitglieder beobachteten bei Test der Impf-Webseite viele Fehlermeldungen bei der Anfrage von Bus- und Bahnverbindungen. Das läuft noch nicht rund. Außerdem muss es auch Nicht-Autofahrern möglich sein, diese Angebote wahrzunehmen. Dies gilt erst recht, wenn nun auch nachts und an Feiertagen ein Impf-Angebot besteht. Hier besteht noch Optimierungsbedarf.

Der VCD bezweifelt zudem, ob „die Fahrplanauskunft der VGS“ (siehe Screenshot in Anlage) die korrekte Bezeichnung für den Saarfahrplan (saarfahrplan.de) des saarVV ist.

Der VCD regt an,

  • für alle Impfberechtigten und Impfwilligen, die nicht in der Lage sind, mit einem eigenen PKW anzureisen, alternative Angebote zu schaffen, um die oft außerhalb liegenden Impfzentren zu erreichen.
  • die vorhandene Technik der Fahrplan-Webseiten zu nutzen, worin der Zielort schon voreingetragen ist.
  • eine für Klima und Körper gesunde Anreisemöglichkeit zu den Impfzentren in den Vordergrund der Kommunikation zu stellen.
  • eine genaue Wegeinformation für Fuß und Radverkehr z. B. auf Basis der Openstreetmap zu liefern anstelle der kommerziellen Googlemap.

In heutiger Zeit muss es einfach selbstverständlich sein, die umweltfreundliche Anfahrt zum Zielort nicht nur mit den möglichen Techniken in den Informationsmedien zu integrieren, sondern diese aus Logistik-, Parkplatz- und klimapolitischen Gründen auch an als bevorzugte Variante zu benennen. 

Selbstverständlich gehören dazu auch Fuß- und Radverkehr.

Auch die Rücksichtnahme gegenüber den Anwohnern darf nicht zu kurz kommen: In der Nacht zum Ostermontag wälzte sich eine Autoschlange durch das Lebacher Wohngebiet.

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news-8467 Sun, 28 Mar 2021 21:26:38 +0200 Julian Leyes belegt mit seiner Bachelor Thesis positive Nutzen-Kosten-Faktoren zur Niedtalbahn https://saarland.vcd.org/startseite/detail/news/julian-leyes-belegt-mit-seiner-bachelor-thesis-positive-nutzen-kosten-faktoren-zur-niedtalbahn/ Julian Leyes, Absolvent der technischen Betriebswirtschaft an der Hochschule Kaiserslautern, überraschte den gut besuchten Online-Themenabend des VCD-Saar vom 25.3.21 mit seinen Erkenntnissen zur Wiederaufnahme eines grenzüberschreitenden Schienenverkehres über die Niedtalbahn. Er analysierte Chancen und Möglichkeiten sowie der Kosten und Nutzen anhand von drei Szenarien. Seine Unterlagen hat VCD-Mitglied Julian uns hier zur Verfügung gestellt:

Präsentation vom VCD-Themenabend

Bachelorthesis an der Hochschule Kaiserslautern

Die Bachelorarbeit entstand in Partnerschaft mit dem Unternehmen SafeTrail sowie dem VCD Saarland. Eine Quintessenz seiner Arbeit ist, dass die synergistische Betrachtung von Personen- und Güterverkehr ebenso viel versprechend ist wie die Investition für Sanierung/Elektrifizierung und neue Leit-/Sicherungstechnik einer vorhandenen Schienenverbindung. Für den Grenzraum wäre es ein Leuchttumrprojekt, da erstmals auch grenzüberschreitend digitale Srellwerkstechnik zum Einsatz kommen sollte mit erheblichem Potenzial langfristiger Kosteneinsparung.

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news-8286 Tue, 23 Feb 2021 15:04:45 +0100 Verkehrsentwicklungsplan (VEP) rasch umsetzen https://saarland.vcd.org/startseite/detail/news/verkehrsentwicklungsplan-vep-rasch-umsetzen/ Pressemitteilung – 23.02.2021

VCD lobt VEP und mahnt aber auch, die Verkehrswende rasch anzugehen
 

Saarbrücken, 23.02.2021. Der von der Landesregierung vorgelegte Verkehrsentwicklungsplan für das zukünftige Bus- und Bahnangebot dokumentiert aus Sicht des VCD Saar eindrucksvoll das große Potenzial für Verbesserungen im öffentlichen Verkehr.

Jetzt gilt es, den Plan rasch zu verabschieden, in die bundesweite Planung zum Deutschlandtakt zu integrieren und die aufgezeigten Maßnahmen auch umzusetzen. Die Chancen für Finanzierung und Planungsvereinfachung waren noch nie so gut wie jetzt. Mit raschem Handeln kann das Saarland die Verkehrswende zugunsten des umweltfreundlichen Verkehrs beeinflussen. So erlaubt beispielsweise das neue Investitionsbeschleunigungsgesetz des Bundes, auf vielen der noch vorhandenen saarländischen Bahnstrecken den Schienenverkehr ohne aufwändige Planverfahren in schon zwei Jahren wieder aufzunehmen. Nach dem langen Planungszeitraum für den Saar-VEP muss jetzt eine Aktiv-Phase der Umsetzung folgen - gerade im Schienenverkehr!

Der VCD begrüßt die fachliche Tiefe und Breite im Bericht zum VEP und findet viele seiner Vorschläge im VEP wieder. Dies gilt insbesondere für den Saarbrücker Bahnhof „Zoo“, an dem Regional- und Saarbahn unterhalb des Halbergs, am Saarbasar in Saarbrücken, verknüpft werden können.

Besondere Chancen bietet die Reaktivierung vorhandener Eisenbahnstrecken für den Schienenverkehr. Der VCD fordert die Reaktivierung des Schienenverkehrs von Merzig nach Losheim, im Primstal von Dillingen nach Schmelz und über die linke Saartalbahn von Saarbrücken in Richtung Großrosseln und Wadgassen. Züge können hier ohne umfangreiche und langwierige Neubauplanung in wenigen Jahren wieder verkehren. „Solche „QuickWins“ muss die Landesregierung jetzt umsetzen; das gebietet der sehr hohe Nutzen-Kosten-Faktor: Jeder investierte Euro erreicht dort nahezu eine Rendite von drei Euro“, so der VCD-Saar-Vorstand.

Der VCD fordert indes auch die Berücksichtigung des Güterverkehrs: Die wirtschaftlichen und ökologische Chancen der im VEP dargestellten Maßnahmen steigen bei Berücksichtigung des Güterverkehrs. Denn die Ansiedlung des Batteriewerkes von svolt bei Überherrn und Lebach sowie der geplante Güterumschlag in Bouzonville durch das saarländische Unternehmen Bahnlog steigern den Nutzen-Kosten-Faktor. Der VCD Saar empfiehlt daher, die Vorschläge des VEP unter Einbeziehung des zusätzlichen Potenzials des Güterverkehrs zu betrachten.

Lob erhält der vorgelegte VEP dafür, dass auch der Neubau einzelner Bahnstrecken – für Saarbahn oder Eisenbahn – und der Neubau vieler Haltepunkte untersucht worden ist.

Weitere kritische Anmerkungen:

  • Eine klare Zielsetzung zum Anteil des Bus- und Bahnverkehrs (ÖPNV) an den Verkehrsträgern insgesamt („ModalSplit“) fehlt. Hier bleibt der VEP hinter anderen Vorbildern (zum Beispiel Luxemburgs Strategie zur „mobilité durable“ von 2012/2018) zurück. Der VCD empfiehlt, für jedes VEP-Szenario / Maßnahmen stärker die Auswirkung auf den Anteil des ÖPNV am ModalSplit aufzuzeigen.
  • Der VCD erwartet, dass überfällige Maßnahmen – zum Beispiel die Verlegung einzelner Haltepunkte näher an die Siedlungskerne wie Ensdorf, Scheidt und Rentrisch – mit einer Umsetzungsfrist belegt werden.
  • Die grenzüberschreitende Dimension des Verkehrs ist zu wenig berücksichtigt. Dies gilt für den Haltepunkt Saarbrücken West in Höhe Messegelände/DFG oder die Verlängerung der Rosseltalbahn in Richtung Forbach. Hier beschränkt sich der VEP auf die rein saarländische Perspektive, obwohl grenzüberschreitende Untersuchungen teilweise vorliegen bzw. erstellt werden sollten.
  • Die Betrachtung der Punkt-zu-Punkt-Relation Saarbrücken – Luxembourg mit dem Bus steht zu sehr im Fokus. Als Bewertungsmaßstab für mögliche Verkehrsbeziehungen nach Luxembourg muss der Schienenverkehr berücksichtigt werden, der auch die Unterwegshalte komfortabel bedienen kann. Dem Schienenverkehr über Konz-Wasserbilllig oder über Niedaltdorf–Bouzonville sollte ein größerer Stellenwert eingeräumt werden.
  • Die Fahrradmitnahme im Schienenverkehr sollte rund um die Uhr kostenfrei möglich sein.
  • Die Elektrifizierungsstrategie des VEP erscheint dem VCD zu einseitig auf den Personenverkehr ausgerichtet. Netzeffekte einer durchgehenden Elektrifzierung werden außer Acht gelassen. Dies gilt für die Strecke Dillingen – Niedaltdorf – Bouzonville – Thionville, aber auch die Strecke zwischen Rohrbach und Einöd (nach Fertigstellung der S-Bahn Homburg-Zweibrücken).
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news-9845 Tue, 23 Feb 2021 15:04:45 +0100 Verkehrsentwicklungsplan (VEP) rasch umsetzen https://saarland.vcd.org/startseite/detail/news/verkehrsentwicklungsplan-vep-rasch-umsetzen-1/ Pressemitteilung – 23.02.2021

VCD lobt VEP und mahnt aber auch, die Verkehrswende rasch anzugehen
 

Saarbrücken, 23.02.2021. Der von der Landesregierung vorgelegte Verkehrsentwicklungsplan für das zukünftige Bus- und Bahnangebot dokumentiert aus Sicht des VCD Saar eindrucksvoll das große Potenzial für Verbesserungen im öffentlichen Verkehr.

Jetzt gilt es, den Plan rasch zu verabschieden, in die bundesweite Planung zum Deutschlandtakt zu integrieren und die aufgezeigten Maßnahmen auch umzusetzen. Die Chancen für Finanzierung und Planungsvereinfachung waren noch nie so gut wie jetzt. Mit raschem Handeln kann das Saarland die Verkehrswende zugunsten des umweltfreundlichen Verkehrs beeinflussen. So erlaubt beispielsweise das neue Investitionsbeschleunigungsgesetz des Bundes, auf vielen der noch vorhandenen saarländischen Bahnstrecken den Schienenverkehr ohne aufwändige Planverfahren in schon zwei Jahren wieder aufzunehmen. Nach dem langen Planungszeitraum für den Saar-VEP muss jetzt eine Aktiv-Phase der Umsetzung folgen - gerade im Schienenverkehr!

Der VCD begrüßt die fachliche Tiefe und Breite im Bericht zum VEP und findet viele seiner Vorschläge im VEP wieder. Dies gilt insbesondere für den Saarbrücker Bahnhof „Zoo“, an dem Regional- und Saarbahn unterhalb des Halbergs, am Saarbasar in Saarbrücken, verknüpft werden können.

Besondere Chancen bietet die Reaktivierung vorhandener Eisenbahnstrecken für den Schienenverkehr. Der VCD fordert die Reaktivierung des Schienenverkehrs von Merzig nach Losheim, im Primstal von Dillingen nach Schmelz und über die linke Saartalbahn von Saarbrücken in Richtung Großrosseln und Wadgassen. Züge können hier ohne umfangreiche und langwierige Neubauplanung in wenigen Jahren wieder verkehren. „Solche „QuickWins“ muss die Landesregierung jetzt umsetzen; das gebietet der sehr hohe Nutzen-Kosten-Faktor: Jeder investierte Euro erreicht dort nahezu eine Rendite von drei Euro“, so der VCD-Saar-Vorstand.

Der VCD fordert indes auch die Berücksichtigung des Güterverkehrs: Die wirtschaftlichen und ökologische Chancen der im VEP dargestellten Maßnahmen steigen bei Berücksichtigung des Güterverkehrs. Denn die Ansiedlung des Batteriewerkes von svolt bei Überherrn und Lebach sowie der geplante Güterumschlag in Bouzonville durch das saarländische Unternehmen Bahnlog steigern den Nutzen-Kosten-Faktor. Der VCD Saar empfiehlt daher, die Vorschläge des VEP unter Einbeziehung des zusätzlichen Potenzials des Güterverkehrs zu betrachten.

Lob erhält der vorgelegte VEP dafür, dass auch der Neubau einzelner Bahnstrecken – für Saarbahn oder Eisenbahn – und der Neubau vieler Haltepunkte untersucht worden ist.

Weitere kritische Anmerkungen:

  • Eine klare Zielsetzung zum Anteil des Bus- und Bahnverkehrs (ÖPNV) an den Verkehrsträgern insgesamt („ModalSplit“) fehlt. Hier bleibt der VEP hinter anderen Vorbildern (zum Beispiel Luxemburgs Strategie zur „mobilité durable“ von 2012/2018) zurück. Der VCD empfiehlt, für jedes VEP-Szenario / Maßnahmen stärker die Auswirkung auf den Anteil des ÖPNV am ModalSplit aufzuzeigen.
  • Der VCD erwartet, dass überfällige Maßnahmen – zum Beispiel die Verlegung einzelner Haltepunkte näher an die Siedlungskerne wie Ensdorf, Scheidt und Rentrisch – mit einer Umsetzungsfrist belegt werden.
  • Die grenzüberschreitende Dimension des Verkehrs ist zu wenig berücksichtigt. Dies gilt für den Haltepunkt Saarbrücken West in Höhe Messegelände/DFG oder die Verlängerung der Rosseltalbahn in Richtung Forbach. Hier beschränkt sich der VEP auf die rein saarländische Perspektive, obwohl grenzüberschreitende Untersuchungen teilweise vorliegen bzw. erstellt werden sollten.
  • Die Betrachtung der Punkt-zu-Punkt-Relation Saarbrücken – Luxembourg mit dem Bus steht zu sehr im Fokus. Als Bewertungsmaßstab für mögliche Verkehrsbeziehungen nach Luxembourg muss der Schienenverkehr berücksichtigt werden, der auch die Unterwegshalte komfortabel bedienen kann. Dem Schienenverkehr über Konz-Wasserbilllig oder über Niedaltdorf–Bouzonville sollte ein größerer Stellenwert eingeräumt werden.
  • Die Fahrradmitnahme im Schienenverkehr sollte rund um die Uhr kostenfrei möglich sein.
  • Die Elektrifizierungsstrategie des VEP erscheint dem VCD zu einseitig auf den Personenverkehr ausgerichtet. Netzeffekte einer durchgehenden Elektrifzierung werden außer Acht gelassen. Dies gilt für die Strecke Dillingen – Niedaltdorf – Bouzonville – Thionville, aber auch die Strecke zwischen Rohrbach und Einöd (nach Fertigstellung der S-Bahn Homburg-Zweibrücken).
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news-8057 Sat, 30 Jan 2021 12:36:21 +0100 Neuer Hoffnungsschimmer: Fachpersonal für die Verkehrswende https://saarland.vcd.org/startseite/detail/news/neuer-hoffnungsschimmer-fachpersonal-fuer-die-verkehrswende/  

Willkommen in St. Ingbert: Ein neuer Beauftragter für Mobilität und den Fahrradverkehr steht seit 1.2.2020 in Diensten der Stadtverwaltung. Wie OB Dr. Uli Meyer Ende November angekündigt hat, soll es sich um eine Fachkraft mit einschlägigen Kenntnissen handeln. Wir und auch der ADFC St. Ingbert freuen uns! Unterdessen hat die Verwaltung zwei erfreuliche Maßnahmen verwirklich, um die Probleme bei der Verkehrswende St. Ingbert zu linden. Siehe vorher-nachher-Vergleich in den Fotos (klick vergrößert).

Willkommen beim VCD und im Haus der Umwelt Saarbrücken: Seit Februar hat auch der VCD eine Verstärkung für die bisher rein ehrenamtiche Arbeit: Anja Wessel leitet unsere und untertützt als Ehrenamts-Koordinatorin. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr hat erfreulicherweise zwei Referentenstellen ausgeschrieben. Gesucht werden Fachleute für die Reaktivierung von Eisenbahnstrecken (VEP) / Weiterentwicklung des SPNV mit der Zielrichtung eines S-Bahn-Netzes für das Saarland / neue Halte und damit verbundene Tätigkeiten.

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