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SVOLT: VCD favorisiert rasche Inbetriebnahme Dillingen-Lebach und perspektivisch Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke Bous

Chance für SVOLT mit rascher Anbindung per Bahn - Trassen bereits vorhanden - Historisches Gleisdreieck Lebach

Im Themenabend des VCD  vom 23. Juni 2021 hat Werner Ried seine Untersuchung zur klimaverträglichen Anbindung der SVOLT-Standorte im Saarland präsentiert. Die Unterlagen dazu finden Sie hier.

Der VCD betrachtet darin die Fragen:

  • Warum jetzt gehandelt werden muss und neue Industriegebiete ohne Bahn nicht mehr akzeptabel sind
  • Wie Gleisanschlüsse für die Standorte Eiweiler/Überherrn aussehen könnten und was planerisch zu beachten
  • Was bei den Zulaufstrecken des Bahnnetzes zu tun ist
  • Welche Alternativen für eine Bahnverbindung zwischen den SVOLT-Standorten bestehen

Eine kurzfristig realisierbare Schienenanbindung für den Güterverkehr sieht der VCD im Wiederaufbau der fehlenden Gleise von ca. 2 km Länge zwischen Saarlouis/Dillingen und Lebach. Dieser Lückenschluss hat auch ein hohes Synergiepotenzial für den Personenverkehr (Linie Homburg-Lebach-Dillingen-Frankreich-Luxemburg) und für weiteren Güterverkehr im Primstal.

Bei raschem Handeln kann die Lücke in weniger als zwei Jahren geschlossen werden inklusive Sanierung maroder Anteile der betroffenen Primstalbahn. Der VCD schätzt die notwenigen Investitionen auf einen einstelligen Millionebetrag. Fördergelder stehen auch dafür zur Verfügung. 

Diese “Variante West” der Anbindung SVOLT in Heusweiler schafft auch die Voraussetzung, auf kurzem Weg die beiden SVOLT-Standorte über die Schiene zu vebinden. Dabei wäre der Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke von Bous die wirtschaftlichste Lösung für die Logistik per Bahn zwischen den SVOLT-Standorten.

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