Saarland

Kläranlagenbau kein Hindernis mehr für die Durchgängigkeit des Köllertalradweges

Der VCD setzt sich erfolgreich für eine annehmbare Umleitung des Rad- und Fußwegs ein

 

Die Kläranlage Riegelsberg/Walpershofen muss dringend erweitert werden. Die Umbauphase ist mit sieben Jahren veranschlagt. Der Schwarze Weg zwischen Etzenhofen und Walpershofen, ein etwa 800 Meter langes Teilstück des Köllertalradweges, wird als Baustraße benötigt. Daher soll dieser in der Bauzeit für den Rad- und Fußverkehr gesperrt werden. Die Umleitung für Radfahrer sollte über die stark befahrene L 136 oder über Herschenbach erfolgen. Unser Vorstandsmitglied Peter Thomas reklamierte die Führung über die L 136 als zu gefährlich und die über Herschenbach wegen des langen starken Anstiegs und des großen Umwegs als unzumutbar. Daher forderte er den Bau einer Umleitung über einen zugewachsenen ehemaligen Stichweg in Verlängerung des P+R-Platzes und anschließende Parallelführung zum Schwarzen Weg. Es fanden mehrere Treffen von Unterstützern dieser Idee mit Entscheidungsträgern statt. Diese konnten schließlich von der Sinnhaftigkeit des Baus einer Umleitung überzeugt werden. Das Landesamt für Umweltschutz (LUA) sah dadurch jedoch eine Ausgleichsmaßnahme des Saarbahnbaus zur Ansiedelung von Mauereidechsen als gefährdet an. Peter Thomas wies das LUA darauf hin, dass die vorhandenen Steinhaufen durch ihre Lage für die Ansiedlung von Mauereidechsen nicht geeignet seien. Das LUA folgte schließlich dieser Sicht. Im Oktober wurde der Bau der Umleitung in wenigen Tagen vollzogen, diese ist aber noch nicht freigegeben.

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