Saarland

Brief an den Saarbrücker Oberbürgermeister

ADFC, BUND, Fridays for Future, Parents for Future und VCD fordern den Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt auf, für Saarbrücken die "Städteinitiative Tempo 30 für mehr Lebensqualität in Städten und Gemeinden" zu unterzeichnen und so seinem Versprechen aus dem Koalitionsvertrag Folge zu leisten, Saarbrücken zum "Vorreiter bei der Verkehrswende" zu machen.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

Sie haben sich mit dem Koalitionsvertrag darauf geeinigt, Saarbrücken zum "Vorreiter bei der Verkehrswende" zu machen und unter anderem die Ausweitung von Tempo 30 angekündigt.

Nun gibt es eine Initiative einiger größerer Städte, die dieses Ziel teilt. Ihre Kernforderung gegenüber dem Bund:
"Die Städte und Gemeinden brauchen einen neuen straßenverkehrsrechtlichen Rahmen, der es ihnen ermöglicht, Tempo 30 als verkehrlich, sozial, ökologisch und baukulturell angemessene Höchstgeschwindigkeit dort anzuordnen, wo sie es für sinnvoll erachten - auch für ganze Straßenzüge im Hauptverkehrsstraßennetz und ggf. auch stadtweit als neue Regelhöchstgeschwindigkeit."

Die zahlreichen Vorteile sind im Positionspapier ausführlicher beschrieben: verbesserte Verkehrssicherheit (insbesondere für die schwächeren VerkehrsteilnehmerInnen), Lärmreduktion, Luft- und Aufenthaltsqualität, sowie übersichtlichere Straßen mit weniger Schildern.

Erstunterzeichner der Erklärung sind Erstunterzeichner sind Freiburg, Leipzig, Aachen, Augsburg, Hannover, Münster, Ulm; angeschlossen haben sich bereits Bonn und Karlsruhe.

Bitte machen Sie ihre politischen Versprechen wahr, indem Saarbrücken bald unterzeichnet und ebenfalls zu diesen Vorreiter-Städten gehört.


Mit freundlichen Grüßen

ADFC Ortsgruppe SB, BUND Saarbrücken, Fridays for Future Saarbrücken, Parents for Future Saarland, VCD Saar

 

Mehr zu der Initiative finden Sie hier und hier.

 

 

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